Deutsche bewerten EU-Freizügigkeit unterschiedlich

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Rumänischer Reisebus in Berlin
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Zwei mit einem Bus aus Rumänien angekommene Fahrgäste nehmen in Berlin ihr Gepäck von einem Busfahrer entgegen. Foto: Marc Tirl Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Bundesbürger sind beim Thema Freizügigkeit innerhalb der EU laut einer Umfrage gespaltener Ansicht. Ein Viertel der Befragten (26 Prozent) hält es aus deutscher Sicht für schädlich, dass EU-Bürger überall in der Gemeinschaft arbeiten dürfen.


Deutlich mehr (44 Prozent) sehen aber eher einen Nutzen für Deutschland, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Erhebung im Auftrag des Magazins »Stern« und des Senders RTL ergab.

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Weniger klar sind die Mehrheitsverhältnisse bei der Bewertung der seit Januar geltenden vollen Freizügigkeit in der EU für Bulgaren und Rumänen: 42 Prozent finden diese falsch, 50 Prozent richtig. Die Angst vor sogenannter Armutseinwanderung finden 60 Prozent berechtigt und 36 Prozent übertrieben.

Forsa hatte am 2. und 3. Januar 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt. Das Institut gibt die statistische Fehlertoleranz mit plus/minus drei Prozentpunkten an.