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»Der Sprinter« spornt den Bürgermeister an

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Edith Heilmeier und eines ihrer fantasievollen Bilder. (Foto: Tamara Eder)

Edith Heilmeier betitelte ihre Ausstellung im Galerieraum der Touristinformation nicht ohne Grund mit dem Wort »Fantasie«. Schließlich solle der Betrachter seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen und ihre Werke nach dem persönlichen Empfinden interpretieren. Während der Ausstellungseröffnung lobte Bürgermeister Rudi Jantke die Grassauerin, deren Werke seinen persönlichen Geschmack treffen.


Edith Heilmeier wurde in Wuppertal geboren und kam von Köln aus über Umwege nach Bayern. Seit 2004 wohnt Heilmeier in Grassau und widmet sich seither auch intensiv dem Malen. In vielen Workshops und unter professioneller Anleitung lernte sie mit den unterschiedlichsten Maltechniken umzugehen. Gerne experimentiert die Künstlerin mit Acryl-, Rost- und Mischtechniken.

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Edith Heilmeier ist in Grassau keine Unbekannte, stellte sie doch bereits mehrfach mit weiteren Damen immer die farbenfrohe Adventsausstellung zusammen. Zudem ist sie Mitglied des Agenda Kunstkreises und des Kunstvereins Traunstein. Jantke betonte, dass er kein Kunstsachverständiger sei, er aber die Bilder der Künstlerin persönlich sehr schätze und eines sogar in seinem Büro hänge. Dieses Bild mit dem Titel »Sprinter« rege ihn jeden Tag aufs Neue an, mit Elan an die Arbeit zu gehen.

Die Ausstellung bietet ein breites Spektrum abstrakter Werke in unterschiedlichen Techniken. Dabei scheint Heilmeier gerade zu mit den unterschiedlichen Farben zu spielen, gibt ihren Werken durch Schattierungen und Farbabstufungen viel Tiefe und überzeugt durch warme Erdtöne. Goldtöne strahlen zudem Wärme aus. Ihre Werke erwecken im Betrachter ein gutes Gefühl, stecken voller Lebenskraft und Aussage. Entsprechend war auch die Musik während der Vernissage durchaus passend, die von Gudrun Bielenski und Martin Heilmeier fröhlich dargebracht wurden. Bei dem bekannten Country-Song »The ring of fire« sangen die Gäste sogar mit.

Die Ausstellung ist bis zum 9.  Juni von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 12 und von 14 bis 16.30 Uhr, sowie an den Sonntagen 18. und 25. Mai von 13 bis 15 Uhr zu sehen. tb