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Der Kreisverkehr nimmt Form an

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Der Bau des neuen Kreisverkehrs am Stangenwald ist bereits weit fortgeschritten. Foto: Anzeiger/Wechslinger

Bischofswiesen – Der stark verlangsamte Verkehr um den Kreisverkehr am Stangenwald läuft trotz Einschränkungen recht ruhig und weitgehend unfallfrei. Wie von Bauoberrat Martin Bambach vom staatlichen Bauamt Traunstein bei einem Ortstermin zu erfahren war, leistet die Baufirma perfekte Arbeit, sodass man sich noch besser als geplant im Zeitfenster befinde.


Dabei laufe, wie bei fast jeder Baustelle, beileibe nicht alles rund. So sei man gerade erst jüngst auf eine Wasserleitung gestoßen, von der man nicht weiß, woher sie kommt. Zunächst wollte man die Leitung zumachen, weil sie im Nachhinein zu Versetzungen im neuen Fahrbahnverlauf führen könne. Ein Schacht der Leitung liegt genau unter der Fahrspur. Wenn man die Leitung nach Überprüfung halten müsse, dann müsse man versuchen, den Schacht aus der Fahrspur herauszulegen. Mit derartigen Unvorhergesehenheiten müsse man im Straßenbau aber immer rechnen, weiß der Bauoberrat.

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Mit Freude teilte Bambach mit, dass der Zeitraum der Vollsperrung der Silbergstraße trotz diverser Verzögerungen voraussichtlich von zwei Wochen auf eine Woche reduziert werden könne. Die Vollsperrung der Umgehungsstraße dauert somit voraussichtlich nur vom 16. bis zum 23. September, der genaue Zeitpunkt wird im »Berchtesgadener Anzeiger« rechtzeitig bekannt gegeben.

In der Sperrzeit wird der Verkehr über den Gmundberg und die Gebirgsjägerstraße umgeleitet. Nach Freigabe des Kreisverkehrs erfolgt eine halbseitige Sperrung der B 305 vom Kreisverkehr Richtung Gmundbrücke im Einbahnverkehr, während der Verkehr nach Bischofswiesen weiterhin über die Gebirgsjägerstraße und den Gmundberg führt. Christian Wechslinger