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Der größte Regenwald wird immer kleiner

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Regenwald brennt
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In Südamerika brennt gerade viel Wald. Das hat Folgen für die ganze Erde. Foto: CBMMT/dpa Foto: dpa

Wo gerade noch grüne Blätter wuchsen, ist nun alles schwarz verkohlt. Dieses traurige Bild bietet sich gerade an Tausenden Orten in Südamerika. Dort überall brennt der Wald.


Dabei geht es nicht um irgendeinen Wald - sondern um den Regenwald rund um den Fluss Amazonas. Dort ist es das ganze Jahr über warm und feucht, so dass ein dichter Dschungel aus Urwald-Bäumen, Lianen, Farnen und anderen Pflanzen wächst. Der größte Regenwald der Welt!

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Dieser Wald wird oft auch die grüne Lunge der Welt genannt. Kein Wunder, findet der Wald-Experte Roberto Maldonado. »Von dem Sauerstoff auf der Welt wird ein Fünftel im Amazonas-Gebiet gebildet«, sagt er. Der Wald gibt uns also Sauerstoff zum Atmen.

Das geht so: Die Pflanzen nehmen das Gas CO2 aus der Luft auf. Aus einem Teil davon machen sie etwa Holz, einen anderen Teil geben sie als Sauerstoff ab. Der Wald ist somit auch super fürs Klima! Denn CO2 ist ein Treibhausgas, das dafür sorgt, dass sich die Erde erhitzt.

Der Amazonas-Regenwald kann aber noch mehr. »Er ist eine Regenmaschine«, sagt Roberto Maldonado. Der Wald verdunstet extrem viel Wasser. In vielen Regionen Südamerikas sorgt er für Regen.

Doch obwohl er so wichtig ist, zerstören Menschen immer mehr des Regenwalds, obwohl das oft verboten ist. »Sie brennen den Wald nieder, um etwa Weideland für Rinder zu schaffen«, sagt die Wald-Expertin Gesche Jürgens. Später werde dort oft auch Soja angebaut, was als Schweinefutter dient.

Momentan brennt besonders viel Regenwald. Einige der Feuer sind außer Kontrolle geraten. Was kann man bloß dagegen tun? Am Samstag wollen die Regierungschefs der sieben wichtigsten Länder der Welt über die Feuer sprechen. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist bei dem Treffen im Land Frankreich dabei.

»Alle Länder gemeinsam müssen das Klima schützen«, sagt Gesche Jürgens. Die Wälder dürften nicht weiter vernichtet werden. Und zerstörte Flächen müssten wieder bewaldet werden. »Eigentlich wissen wir, was zu tun ist«, sagt sie. Nun müsse es auch getan werden.