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Der Geist der Rockmusik ist unverwüstlich

5.0
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Bevor es dann endgültig in die Ferien ging, zeigten die Gitarrenschüler der Klasse Alfred Schillmeier an der Musikschule Traunstein am Abend des ersten Ferientages, im Traunsteiner Rathaussaal, was sie das Jahr über gelernt haben.


Begleitet von den No Goods, einer renommierten dreiköpfigen Kultband aus München mit Percussion, Kontrabass, Keyboard, Cello und Trompete, ließen es die großen und kleinen Gitarrenschüler zusammen mit ihrem Lehrer bisweilen auch ordentlich rocken. Mit Songs von den Rolling Stones, The Who, The Allman Brothers, Metallica, aber auch von Coldplay, Rihanna und anderen mehr, zeigten sie dem Publikum, dass der Geist der Rockmusik auch in den jungen Leuten noch wunderbar lebendig ist.

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Das eine oder andere Gitarrensolo, der pulsierende Rhythmus, der musikalische Sog, der bei Canario XIIIb zu fühlen war, bedeutete für die Zuhörer ein großes Vergnügen. Der coole Beat wurde sicher von vielen Älteren im Publikum, die mit der Musik aufgewachsen sindsind, anerkennend und respektvoll registriert. Noch dazu waren es ja auch nicht immer die einfachsten Stücke, die man da präsentiert bekam.

Besonders spannend arrangiert war zum Beispiel »Nothing else matters« von Metallica, das in seiner Komplexität schon ein Herausforderung darstellte und an dem man sicher auch scheitern hätte können. Vinzenz Hoier, hier an der Sologitarre, interpretierte das Werk konzentriert, aber genussvoll.

Auch wenn man sich ab und an mit den No Goods nicht immer gleich über die gemeinsame Tonart einig wurde, war das Konzert doch eine runde Sache, bei der es auch an guten Gesangsstimmen nicht fehlte. Ramona Mühlbacher und Katharina Köberich ruhten sicher im Rhythmusgefüge der Instrumentalisten und bezauberten mit Stimme und Präsentation. Jack Johnsons »Banana Pancake«, gesungen von Artur Hellmann, dessen Stimme sich angenehm ins Ohr schmeichelte war ebenso eine sehr entspannte wie schon sehr professionelle Darbietung.

Nach der Pause spielten die Gitarrenanfänger ein spanisches Thema, und zwei weitere weibliche Ensembles, eine ältere und eine jüngere Gruppe von Mädchen, spielten konzentriert und ausdrucksvoll »Can you feel the Love tonight« von Elton John und ein instrumentales Arrangement von Coldplays »Clocks«. Mit Axel Skiebe begeisterte auch ein »Ehemaliger« aus Schillmeiers Gitarrenklasse gemeinsam mit David Piper und Lukas Parzinger mit dem Song »Blood and Flames« von Trivium das zahlreich erschienene Publikum. Barbara Heigl

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