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Deiche in Brandenburg halten, aber Hochwasser steigt und steigt

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Hochwasser in Brandenburg
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Brandenburgs MinisterpräsidentPlatzeck (SPD, l) lässt südlich von Wittenberge von einem Projektleiter des Landesumweltamtes die Fortschritte bei der Bekämpfung des Hochwassers an der Elbe erklären. Foto: Georg-Stefan Russew Foto: dpa

Potsdam (dpa) - Die Situation in den Brandenburger Hochwassergebieten bleibt dramatisch. Die vom Süden her kommenden Wassermassen haben in der Nacht zum Freitag die Deiche stark belastet. Kritisch ist die Lage nach Angaben der Koordinierungsstelle Katastrophenschutz vor allem in Mühlberg an der Elbe.


Dort stieg das Wasser in der Nacht bis auf 9,88 Meter. Am Freitagmittag soll der Höchststand erreicht werden. Stündlich nimmt der Wasserstand um knapp einen Zentimeter zu. »Die Lage ist ganz, ganz schwierig«, sagte Wolfgang Brandt von der Koordinierungsstelle am Freitagmorgen.

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Angelegt sind die Deiche in der Stadt auf zehn Meter Wasserhöhe, 2002 stieg das Hochwasser auf 9,98 Meter. Die 2100 Einwohner, die die Stadt freiwillig verlassen sollten, sind bisher zu großen Teilen geblieben. Das größte Problem ist laut der Koordinierungsstelle nicht die Höhe des Wasserstandes, sondern die Dauer des Hochwassers. Brandt rechnet damit, dass es noch etwa eine Woche lang Druck auf die Deiche ausüben wird.

Informationen zum Hochwasserschutz

Landesumweltamt