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Das Schöne der Welt ins Bild gebracht

Das Foto zeigt (v. l.) Renate Ecker, Annelie Turan, Christl Wagner und Marianne Poller vor einigen Bildern der neuen Ausstellung in der Maxhütte. (Foto: Giesen)

Eine neue Ausstellung gibt es im Museum Maxhütte in Bergen zu besichtigen. Vier Malerinnen aus Bergen zeigen ihre attraktiven, liebevoll gemalten oder gezeichneten Werke der Öffentlichkeit.


Renate Ecker, 1949 in Traunstein geboren und aufgewachsen, hat schon ihr ganzes Leben lang gerne gemalt. Nach ersten Malkursen bei der VHS Traunstein, wo sie zum Beispiel Bauernmalerei bei Sabine Gerstacker lernte oder Aquarellkurse bei Brigitte Rieder und Hans Torwesten belegte, stellte sie schon mehrfach in der Region, zum Beispiel im Traunsteiner Kulturzentrum oder im Medical Park in Bernau aus. In ihrer nunmehr dritten Ausstellung in der Maxhütte zeigt Renate Ecker vor allem exakt und liebevoll dargestellte Tierbilder, so Hasen in mehrfachen Ansichten, ein Wildschwein, einen Fuchs oder verschiedene Vögel.

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Schöne Ansichten aus der Region, wie Kloster Seeon oder den Wössner See, aber auch Landschaften aus Italien und Spanien oder Stadtansichten wie Danzig zeigt Marianne Poller. Nach ihrer Lehrtätigkeit in Duisburg und München kam sie 1973 durch ihre Ehe mit dem Siegsdorfer Geschäftsmann Alois Poller nach Oberbayern. Mit drei kleinen Büchern, darunter »Kleine Geschichten aus dem Chiemgau« aus dem Jahr 2000, betätigt sich Marianne Poller schon seit längerem kreativ, aber erst seit dem Tod ihres Mannes im Jahr 2008 hat sie sich dem Malen verschrieben und mehrere Fortbildungskurse belegt, zum Beispiel in Bad Reichenhall bei Walter Angerer. »Das Malen war für mich auch eine Art Lebensbewältigung«, erzählt sie. Ihre Bilder sind ein schönes Zeugnis ihrer wiedergefundenen Freude am Leben und am Schönen in der Welt.

Ganz anders geartete Bilder, nämlich besondere Tuschezeichnungen, in denen Notenschlüssel eine große Rolle spielen, zeigt die in Berlin geborene und in München aufgewachsene Annelie Turan. Auch sie zeichnete ihr ganzes Leben lang gerne, aber sie kann besonders jetzt, in ihrer Zeit als Rentnerin, in der sie nun in Bergen wohnt, dieses Hobby so richtig ausleben. Alle ihre Zeichnungen sind Unikate und spiegeln viel Fantasie und Freude am Zeichnen.

Die vierte Malerin im Bunde ist Christl Wagner. Sie begann mit Acrylmalerei, wechselte zur Öltechnik, experimentierte mit Seidenfarben und gelangte vor 20 Jahren schließlich zur Aquarellmalerei. Auch sie bestritt schon mehrere Gemeinschafts- und Einzelausstellungen in der Region. In Bergen stellt sie ansprechende Blumenbilder und schöne Landschaften wie »Sonnenuntergang am Meer«, Andalusien, die Rialto-Brücke in Venedig oder eine Dünenlandschaft aus.

Bei der Vernissage zur Ausstellung freute sich der Vorsitzende des Fördervereins Maxhütte, Hans Reich, über die ansprechende Ausstellung in den Räumen des Museums. Mit gut einstudierten Stücken auf Tuba und Steirischer Ziach untermalten die »Bergener Buam« die Vernissage musikalisch.

Geöffnet ist die Ausstellung bis Sonntag, 14. Juli, täglich von 10 bis 16 Uhr. gi