weather-image
19°

Corona-Hilfe aus dem 3-D-Drucker

0.0
0.0
Gesichtsschutz
Bildtext einblenden
Der Schüler Bastian Steinlein druckt solchen Gesichtsschutz. Dafür benutzen er und andere Schüler 3-D-Drucker. Foto: Nicolas Armer/dpa Foto: dpa

Zwei Dinge sind nötig: Ein Rahmen, den man sich auf den Kopf setzt. Und eine durchsichtige Folie, die darin eingeklemmt wird. Fertig ist ein Gesichtsschutz gegen das Coronavirus!


Solch einen Schutz tragen zum Beispiel Krankenschwestern und Pfleger, damit sie sich nicht mit dem Virus anstecken. Doch in vielen Krankenhäusern und Altenheimen gibt es nicht genug davon. Da dachten sich einige Schüler aus dem Ort Kulmbach im Bundesland Bayern: Wir können mit unseren 3-D-Druckern helfen.

Anzeige

Sechs Gymnasiasten und ihr Lehrer überlegten zusammen, wie der Schutz am besten aussehen könnte. »Wir haben uns viel darüber ausgetauscht, rumgetüftelt und neu konstruiert und überdacht«, erzählt der Schüler Bastian Steinlein. »Einfach machen und drucken - so leicht ist es halt doch nicht«, sagt der 16-Jährige.

Nun hat die Gruppe ein gutes Modell entwickelt. Ihre 3-D-Drucker arbeiten bei ihnen zu Hause den ganzen Tag, von früh bis spät. Mittlerweile haben sie mehr als tausend Teile kostenlos geliefert.