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Live-Musik

Club-Sterben: Paul McCartney sorgt sich um Nachwuchs

In den letzten Jahren Zahl ist die Zahl kleinen Veranstaltungsräume für Live-Musik stark zurückgegangen. Paul McCartney sieht jetzt sogar die Zukunft der Musik in Gefahr.

Paul McCartney
Paul McCartney macht sich Sorgen um die Zukunft der Musik. Foto: Rob Grabowski/Invision Foto: dpanitf3

London (dpa) - Ex-Beatle Paul McCartney (75) hat mit drastischen Worten vor einem Sterben von Lokalen und Veranstaltungsräumen mit Live-Musik in Großbritannien gewarnt.

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«Wenn wir Musik auf dieser Ebene nicht unterstützen, ist die Zukunft der Musik allgemein in Gefahr», sagte McCartney einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge.

Laut dem Branchenverband UK Music ist die Zahl der kleinen Veranstaltungsräume für Live-Musik im Vereinigten Königreich in den vergangenen zehn Jahren um ein Drittel zurückgegangen. Befürchtet wird, dass die Karriere junger aufstrebender Musiker im Keim erstickt werden könnte, wenn sie sich nicht mehr mit bezahlten Auftritten in Kneipen und Bars und Konzerträumen finanzieren können.

McCartney schloss sich mit seiner Warnung einer Reihe prominenter britischer Musiker wie Pink-Floyd-Schlagzeuger Nick Mason und dem Sänger und Rapper Craig David an, die eine Gesetzesinitiative der Labour-Partei unterstützen. Unter anderem sollen damit Bauherren verpflichtet werden, für Lärmschutz zu sorgen, wenn sie in der Nähe von Lokalen mit Live-Musik Wohngebäude errichten.