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Chronologie: Der lange Arbeitskampf der Lufthansa-Piloten

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Jörg Handwerg, Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit und Lufthansa-Pilot, hält seine Pilotenmütze in der Hand. Foto: Boris Roessler/Illustration Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Im Tarifkonflikt zwischen Lufthansa und seinen Piloten ist kein Ende in Sicht. Ab Montag soll erneut gestreikt werden. Der Arbeitskampf um die Übergangsrenten der Piloten ist seit Monaten im Gang:


2.-4. April: Mit einem dreitägigen Streik legen Piloten die gesamte Lufthansa praktisch lahm. Der schärfste Ausstand in der Konzerngeschichte führt zu rund 3800 Flugausfällen, betroffen sind 425 000 Fluggäste.

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29. August: Streik bei der Lufthansa-Tochter Germanwings.

5. September: Piloten bestreiken Kurz- und Mittelstreckenflüge der Lufthansa von Frankfurt. 26 000 Passagiere sind betroffen.

10. September: Die Pilotengewerkschaft streikt am Drehkreuz München. 140 Flüge fallen aus, mehr als 15 000 Passagiere sind betroffen.

30. September: Die Pilotengewerkschaft bestreikt Langstreckenflüge am Drehkreuz Frankfurt. 25 Starts zu Interkontinentalflügen fallen aus.

8. Oktober: Nun trifft es die Frachttochter Lufthansa Cargo. Der zweitägige Ausstand hat laut Unternehmen nur minimale Auswirkungen.

16. Oktober: Die Lufthansa-Tochter Germanwings wird deutschlandweit bestreikt.

20. Oktober: Ein Streik auf den Kurz- und Mittelstrecken wird einen Tag später auch auf die Langstrecken ausgeweitet. Die Lufthansa streicht an den beiden Streiktagen mehr als 1500 Flüge.

28. November: Tarifgespräche scheitern erneut.

30. November: Die Gewerkschaft Cockpit ruft zu einem neuen, deutschlandweiten Streik zu Wochenbeginn auf.