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Christian Reiter ist wieder Bürgermeisterkandidat

Waging am See. Christian Reiter (42) ist zum zweiten Mal zum Bürgermeister-Kandidaten der Waginger CSU gewählt worden. Bei der Aufstellungsversammlung im Kurhaus wurde der derzeitige Dritte Bürgermeister mit 24 von 25 Stimmen wieder als Herausforderer von Bürgermeister Herbert Häusl ins Rennen geschickt. Einstimmig wurde im weiteren Teil der Versammlung die von Vorstandschaft und Bewerbern einhellig ausgearbeitete Kandidatenliste im Block abgesegnet. Der Wahlslogan der CSU lautet: »Wir für Waging«.

Christian Reiter, der Dritte Bürgermeister der Gemeinde Waging, ist vom CSU-Ortsverband erneut zum Bürgermeisterkandidaten gewählt worden. (Foto: H. Eder)

Und so sieht die Liste aus: Hinter Christian Reiter folgen auf den Plätzen die amtierenden Gemeinderäte Andreas Barmbichler, Mathias Baderhuber und Michael Lamminger. Magdalena Haas ist an Platz fünf die erste von fünf Damen auf der Liste, gefolgt von Markus Hauber, Lydia Wembacher, Karl-Heinz Neumann, Elisabeth Wildenhof, Moritz Seehuber, Erich Wieland, Rudi Huber, Tim Benkner, Benno Weidenspointner, Sabine Knüppel, Thomas Beer, Benedikt Kaindl, Walter Staudinger, Manfred Biffar und Sabine Eglseer.

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Vier der jetzigen fünf Gemeinderäte der Waginger CSU treten damit wieder an, lediglich Martin Huber kandidiert nicht mehr. Ihm dankte Andreas Barmbichler vor allem dafür, dass er die neuen Gemeinderäte zu Beginn der aktuellen Wahlperiode so gut unterstützt habe. Barmbichler hob hervor, dass auf der Liste vier Kandidaten der JU vertreten sind und vor allem, dass gleich fünf Frauen auf der Liste stehen: »Das hat es bei der CSU Waging noch nie gegeben.« Unter den Kandidaten sind auch zwei, die schon früher Mitglieder im Gemeinderat waren: Lydia Wembacher und Walter Staudinger. Insgesamt lobte Barmbichler die Kandidatenliste »über den Schellenkönig«: »Diese Liste sucht ihresgleichen«, meinte er.

Auch Wahlleiter Lorenz Mayer sprach von einer »überzeugenden Liste« und Listenführer Christian Reiter äußerte sich begeistert von der »Buntheit« der Liste, in der alle Altersschichten, Berufe und Ortsteile gut vertreten seien.

Seine eigene Vorstellung begann Reiter mit einer klaren Zielsetzung: »Ich möchte gern nach der Wahl im Bürgermeister-Sessel sitzen.« Dieses »nicht einfache Amt« traue er sich aufgrund seiner Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter und -fachwirt durchaus zu. Und durch die vielfältigen Erfahrungen seines Berufslebens – seit kurzem ist er Geschäftsleiter der Stadt Laufen – verfüge er über das notwendige Rüstzeug und kenne »die Behörden, die wichtig sind«.

Vier Themen seien ihm besonders wichtig, sagte Reiter: Heimat, Stabilität, Soziales und Zukunft. Dazu hatte er eine kritische Bemerkung zum Thema Gemeindefinanzen parat: »Mit der jetzigen Ausgaben-Mentalität können wir nicht weitertun.« Er wolle für Waging keine Zufallspolitik, sondern aktiv gestalten. Dazu gehöre »ein Bürgermeister, der anschiebt und Visionen hat«. Wichtig sei ihm auch transparente Arbeit: Man müsse den Bürgern die Chance geben mitzumachen, man müsse sie informieren, beteiligen und für die Gemeinde interessieren. Ebenso wichtig sei es auch, »dass der Gemeinderat in seiner Gesamtheit über Themen ausreichend und umfangreich informiert ist und ohne Zeitdruck eine freie Entscheidung treffen kann«. Das Ehrenamt müsse die notwendige Wertschätzung bekommen, so Reiter zusammenfassend, familienfreundliche Politik sei ihm wichtig, Handel, Handwerk, Gewerbe und Gastronomie seien zu unterstützen und der Landwirtschaft wolle er den Rücken stärken. he