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Chaletdorf kann gebaut werden – aber keine Wohnungen zur Dauervermietung

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Chaletdorf in Inzell
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Foto: Wegscheider

Inzell – Der Bau des neuen Chaletdorfes in Inzell nimmt Formen an. Ein Betriebsleitergebäude und 18 Ferienhäuser mit Außenpool sollen angrenzend an den Campingplatz Lindlbauer errichtet werden. Der Gemeinderat gab nun bei zwei Gegenstimmen grünes Licht für dieses Vorhaben. Abgelehnt dagegen wurde der Antrag zur Umwandlung von Ferienwohnungen und Zimmer in Wohnungen zur Dauervermietung.


Die Ferienresort Inzell Projekt GmbH in Vertretung von Bruno Kittel beantragte den Neubau »Almdorf Inzell«, bestehend aus einem Servicegebäude mit Betriebsleiterwohnung, 18 Ferienhäusern mit Pool und 26 Stellplätzen im Ferienhausgebiet »Almdorf« an der Kreuzfeldstraße. Das Servicegebäude hat im Erdgeschoß den Empfang, einen Shop mit Café, einen Personalraum, einen Lagerraum und zwei WC für Damen und Herren. Im Obergeschoß ist eine Betriebsleiterwohnung vorgesehen.

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Von den insgesamt 18 Ferienhäusern gibt es zwei verschiedene Typen, wobei die Größe leicht variiert. Eingeplant sind elf Ferienhäuser vom Typ Chalet Bergblick mit einer Wohnfläche von 139 Quadratmeter und sieben Ferienhäuser vom Typ Chalet Alpenblick mit 146 Quadratmeter Wohnfläche. Am Servicegebäude entstehen insgesamt 26 Pkw-Stellplätze. Für das Bauvorhaben gelten die Festsetzungen des Bebauungsplans »Almdorf«, die bis auf wenige Punkte eingehalten werden. Die Abweichung ist städtebaulich vertretbar und die Grundzüge der Planung werden hiermit nicht berührt, weshalb eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans möglich ist. Die Erschließung (Kanal-/Wasseranschluss) ist derzeit noch nicht hergestellt. Da auf dem Baugrundstück ein Revisionsschacht für den Schmutzwasserkanal hergestellt werden muss, ist die Nutzungsaufnahme erst nach Anschluss an den Schmutzwasserkanal möglich.

Eine Bauvoranfrage betraf die Errichtung einer Gewerbehalle an der Reichenhaller Straße 67. Die Antragstellerin will eine   Gewerbehalle  am Ludwig-Schwabl-Sportpark bauen. Das Bauvorhaben befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes »See«. Dabei handelt es sich um ein Mischgebiet (MI) und darin sind nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe allgemein zulässig. Das Gremium stimmte der Bauvoranfrage zu. Dem Antrag, die Ferienwohnungen und Zimmer an der Reichenhaller Straße 67 in Wohnungen zur Dauervermietung umzuwandeln, lehnte der Gemeinderat dagegen ab. hw