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CDU-Fraktionsvize Fuchs: Drohungen bringen nichts

Michael Fuchs hält nichts von Drohungen
Michael Fuchs hält nach dem NRW-Wahldebakel nichts von Drohungen. Der Unionsfraktionsvize schlug nun vor, sich zusammenzusetzen und gemeinsame Linien zu finden. Foto: Karlheinz Schindler/Archiv Foto: dpa
Michael Fuchs will Wogen glätten
Michael Fuchs will nach dem Wutausbruch von Horst Seehofer (CSU) die Wogen glätten. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sagte, er halte nichts von Drohungen. Foto: Karlheinz Schindler/Archiv Foto: dpa

Berlin (dpa) - Nach dem Wutausbruch von CSU-Chef Horst Seehofer angesichts des Zustands der schwarz-gelben Koalition bemühen sich CDU-Politiker, die Wogen zu glätten.


«Ich halte nichts von Drohungen, das bringt nichts in der Politik», sagte Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) am Dienstag im Deutschlandfunk. «Man sollte das alles bitte ein bisschen runterhängen, das bringt nichts. Mit öffentlichen Drohungen werden wir mit Sicherheit keine bessere Stimmung für unsere Politik bekommen.»

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Seehofer hatte am Montagabend im ZDF-«heute-journal» in einem ungewöhnlichen Auftritt Konsequenzen aus dem Wahldesaster der CDU in Nordrhein-Westfalen verlangt und den dortigen CDU-Spitzenkandidaten und Bundesumweltminister Norbert Röttgen scharf attackiert. Zugleich pochte der CSU-Vorsitzende auf ein Krisentreffen der Vorsitzenden der Koalitionsparteien.

Fuchs schlug vor, «sich vernünftig zusammenzusetzen und gemeinsame Linien zu finden, das ist der richtige Weg. Aber wenn man sich gegenseitig schon vor Kameras droht, glaube ich nicht, dass das das Klügste ist.»

Seehofer-Äußerungen in der ZDF-Mediathek

Das ZDF-Interview bei Youtube