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Bundeswehr-Übung »Berglöwe« in finaler Phase – Bündnisverteidigung im Mittelpunkt

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Bundeswehr-Übung »Berglöwe«
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Mit 250 Fahrzeugen übt die Gebirgsjägerbrigade 23 beim „Berglöwen“ die Landes- und Bündnisverteidigung. (Foto: Eckhard Michel)
Bundeswehr-Übung Berglöwe
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Der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 233 (links) aus Mittenwald ist auch nach über einer Woche in der freilaufenden Übung „Berglöwe“ noch positiv gestimmt. (Foto: Johannes Schwegler)
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Stabilisierungsoperationen bestimmen den Alltag der Soldaten im Auslandseinsatz – bei der Übung „Berglöwe“ wird die Landes- und Bündnisverteidigung trainiert. (Foto: Achim Kessler)
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Die Fahrzeuge vom Typ BV206 „Hägglund“ sind gepanzert und können dank ihrer breiten Ketten in schwierigem Gelände und auf Schnee fahren. (Foto: Achim Kessler)
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Der Gefechtsverband marschiert aus dem Landkreis Traunstein ins Berchtesgadener Land, um dort einem ebenbürtigen Feind entgegenzutreten. (Foto: Eckhard Michel)
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Über öffentliche Straßen bewegt sich der Gefechtsverband der Gebirgsjäger Richtung Marschziel im Berchtesgadener Land. (Foto: Christian Kunerl)

Bad Reichenhall – Die Einsätze der Bundeswehr führten die Soldaten nach Afghanistan, Mali und auf den Balkan. In den letzten Phasen der Übung „Berglöwe“ steht nun die Bündnisverteidigung im Mittelpunkt.

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Die Bedrohung in den Auslandseinsätzen: Feind, der unterlegen, aber trotzdem gefährlich ist – schwer zu erkennen nutzt er Guerilla-Taktiken wie selbstgebaute, versteckte Sprengsätze. Auf dieses Szenario hat sich auch die Gebirgsjägerbrigade 23 in den vergangenen 25 Jahren eingestellt. Die laufende Übung „Berglöwe“ hat in ihren ersten beiden Phasen die Soldaten mit dieser Herausforderung konfrontiert. Im Szenario der Übung kommen die Gebirgsjäger einem konkret bedrohten NATO-Staat zur Hilfe. Dafür mussten sie sich durch ein Gebiet bewegen, in dem auch irreguläre Kräfte operieren.

Bundeswehr-Übung Berglöwe
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Der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 233 (links) aus Mittenwald ist auch nach über einer Woche in der freilaufenden Übung „Berglöwe“ noch positiv gestimmt. (Foto: Johannes Schwegler)

Neue Phase: Bündnisverteidigung

Im Übungsszenario ist es mittlerweile zu einer offenen Kriegserklärung gegen den Bündnispartner gekommen: Die Soldatinnen und Soldaten sehen sich nun einem ebenbürtigen Feind gegenüber. Der Gefechtsverband aus Mittenwald marschiert aus der Region Traunstein ins Berchtesgadener Land, um dort das feindlich besetzte Gebiet wieder freizukämpfen. Brigadegeneral Jared Sembritzki, Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, ordnet ein: „Es geht hier jetzt um Krieg, Landes- und Bündnisverteidigung ist wieder in den Fokus gerückt. Parallel laufen die Stabilisierungseinsätze weiter. Wir sind in Afghanistan, in Mali, im Kosovo – diesen Spagat müssen wir hinbekommen, die Soldaten müssen umschalten können.“ In den kommenden Tagen und der letzten Phase der Übung „Berglöwe“ warten extremes Gelände und schlechtes Wetter auf die Gebirgsjäger – für den Kampf unter diesen Bedingungen sind sie ausgebildet.

PM Gebirgsjägerbrigade 23