Bundespolizei verhaftet Schleuser und weist elf Geschleuste zurück – Auch drei Welpen an Bord

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Foto: Bundespolizei Freilassing

Schwarzbach – Die Bundespolizei hat am Freitag, den 19. März, bei Grenzkontrollen auf der Autobahn 8 am Walserberg die Einschleusung von elf serbischen Staatsangehörigen vereitelt, ihre vier mutmaßlichen Schleuser ins Gefängnis und drei Malteser-Welpen in ein Tierheim gebracht.


Bundespolizisten stoppten am Freitagmorgen an der Grenzkontrollstelle am Walserberg (Bundesautobahn 8) eine 15-köpfige Reisegruppe, die in zwei Transportern mit serbischer Zulassung in Fahrtrichtung München unterwegs war. Alle Personen, darunter sechs Kinder, konnten sich zwar mit gültigen Reisepässen ausweisen, die Erwachsenen machten allerdings widersprüchliche Angaben zu ihrem Reiseziel und legten gefälschte Arbeitsverträge vor.

Die Bundespolizisten nahmen alle Fahrzeuginsassen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise vorläufig fest und führten die Fahrer und Beifahrer der beiden Transporter wegen Schleusungsverdachts dem Ermittlungsrichter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Außerdem stellten die Beamten in einem der Fahrzeuge drei Malteser-Welpen sicher, die einem 43-jährigen Kroaten gehörten. Die kleinen Hunde waren laut Heimtierausweis vier Monate alt, schienen den Bundespolizisten aber deutlich jünger zu sein. Die Beamten übergaben die Welpen an das zuständige Veterinäramt. Der Veterinär schätzte das Alter der drei Hunde auf etwa acht Wochen und brachte sie in ein Tierheim.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte die fünf serbischen Arbeitskräfte wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise an. Gegen die beiden Fahrer und Beifahrer der Transporter wird unter anderem wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt.

Der 43-jährige Schleuser und ehemalige Hundebesitzer wird sich außerdem wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten müssen.

Die Bundespolizisten schickten die fünf Serbinnen und Serben mit ihren sechs Kindern nach Österreich zurück. Die vier mutmaßlichen Schleuser warten nun in einer Justizvollzugsanstalt auf ihre Gerichtsverhandlung. 

fb/red