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Bundespolizei verhaftet gesuchten Iraker

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Foto: Bundespolizei/Symbolbild

Freilassing - Die Bundespolizei hat am Freitag, 29. Januar, bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten irakischen Staatsangehörigen festgenommen. Der 30-Jährige musste den Gang ins Gefängnis antreten.


Beamte der Bundespolizei haben am Freitagabend einen 30-jährigen Iraker am Bahnhof Freilassing kontrolliert. Der Mann konnte sich lediglich mit einer österreichischen Asylkarte ausweisen, die nicht zum Grenzübertritt berechtigt. Aufgrund des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise nahmen die Uniformierten den 30-Jährigen vorläufig fest.

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Beim Abgleich seiner Fingerabdrücke stellten die Beamten fest, dass der Iraker mit gleich zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte suchte die Staatsanwaltschaft Duisburg nach dem 30-Jährigen. Die Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1700 Euro konnte der Iraker nicht zahlen. Als Ersatzfreiheitsstrafe muss der Mann nun zunächst 100 Tage im Gefängnis absitzen.

Zudem suchte auch das Amtsgericht Wesel per Sicherungshaftbefehl wegen Beleidigung, versuchter Nötigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte nach dem Iraker. Die Bundespolizisten führten den 30-Jährigen einem Richter vor, der auf eine Sicherungshaft entschied, und brachten ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Wegen der versuchten unerlaubten Einreise wird sich der Iraker ebenfalls noch verantworten müssen.

fb/red


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