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Zahlreiche ehrenamtliche Helfer beteiligten sich an der Altkleidersammlung des BRK Berchtesgaden. (Foto: BRK BGL)

Bürger spenden Altkleider an die ehrenamtliche BRK-Bereitschaft Berchtesgaden

Berchtesgaden – Säckeweise alte Kleidung, Wäsche, Decken, Schuhe und vieles mehr haben die ehrenamtlichen Helfer der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden bei der Altkleidersammlung im südlichen Landkreis am Samstag zusammengetragen. Die Organisatoren Walter Söldner und Florian Holzinger bedanken sich dafür bei der Bevölkerung recht herzlich, denn die ehrenamtlichen Sanitäter sind auf die Spenden zur Finanzierung ihrer Arbeit dringend angewiesen.


Schon am Freitag führten die Ehrenamtlichen eine Vorsammlung durch, um die Menge für den Samstag etwas zu minimieren. Trotz hochsommerlicher Temperaturen waren 17 Freiwillige insgesamt rund 184 Stunden im Einsatz, um die Säcke entlang der Straße auf Kleintransporter aufzuladen und zu einer zentralen Sammelstelle zu bringen, wo der große Lastwagen für den Weitertransport beladen wurde. Bereits seit mehreren Jahren unterstützt die Firma Zimmerei Resch die Rotkreuz-Helfer durch kostenlose Bereitstellung von Transportfahrzeugen. Dankbar ist man auch der Berchtesgadener Kolpingsfamilie rund um Alexander Dinter, die die Sammlung ebenfalls unterstützte.

Schon seit vielen Jahren organisiert die BRK-Bereitschaft Berchtesgaden Altkleidersammlungen, um mit den Erlösen ihre ehrenamtliche Arbeit im Sanitäts-, Betreuungs- und Sozialdienst zu finanzieren. Die gesammelte Kleidung wird an eine Spezialfirma zur Wiederverwertung verkauft. Gut erhaltene Stücke werden in ärmere Länder exportiert, wo die Menschen aus finanziellen Gründen auf ein Angebot an günstiger Gebrauchtkleidung angewiesen sind. Stark beanspruchte Textilien, die sich nicht zur Weitergabe eignen, werden durch Faserrückgewinnung als Rohstoff für neue Produkte aufbereitet.

Aufgrund fehlender staatlicher Zuschüsse müssen die freiwilligen Sanitäter mit verschiedenen Aktionen Spenden sammeln, um ihre Arbeit und Ausrüstung langfristig finanzieren zu können und der heimischen Bevölkerung das zusätzliche Plus an Sicherheit zu bieten.

aa