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„Berglöwe“: Gebirgsjäger erfüllen ihre Übungsaufträge

Gebirgsjäger im Alarmposten Foto: Bundeswehr (Eckhard Michel)

Berchtesgadener Land/Traunstein – Die Soldaten der Gebirgsjägerbataillone 231 aus Bad Reichenhall und 232 aus Bischofswiesen haben im Rahmen der Brigadegefechtsübung »Berglöwe« ihre Verfügungsräume im öffentlichen Raum bezogen.


Dort erfüllen sie die Aufträge, die ihnen durch die Übungsleitung vorgegeben wurden.

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Dabei erleben die Gebirgsjäger gerade eine Welle der Akzeptanz von Seiten der Bevölkerung: »Ein Mädchen, das mit ihrem Haflinger im Wald unterwegs war, hat uns mit einem freundlichen Servus begrüßt«, freut sich Hauptfeldwebel Stephan S., Zugführer eines schweren Waffenzuges.

Währenddessen spitzt sich die Übungslage weiter zu, sodass die Bataillone morgen in ihre einsatznahen Verfügungsräume bei Wonneberg und Högl verlegen werden.

Fotos der Übung vom Dienstag und Montag:

Foto: Bundeswehr (Eckhard Michel)

Zum Bericht vom Montag: Die Marschkolonnen rollen – Übung „Berglöwe“ hat begonnen

Alle Informationen zur Übung "Berglöwe": Gebirgsjäger kämpfen unter realen Bedingungen – 1400 Soldaten in der Region unterwegs

Sicherheitshinweise bei Militärkolonnen

Es werden rund 400 Gefechtsfahrzeuge und Großgerät auf den Straßen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land unterwegs sein. Die Militärkolonnen bewegen sich mit einer maximalen Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern. Sie dürfen aus Sicherheitsgründen nicht überholt oder durch einfahrende Fahrzeuge unterbrochen werden.

Achtung: Kolonnen fahren auch über rote Ampeln

Insbesondere zu Kettenfahrzeugen ist aufgrund des sehr kurzen Bremsweges ausreichend Sicherheitsabstand zu halten. Die Kolonnen sind dazu befugt, rote Ampeln zu überfahren. Daher ist besondere Vorsicht aller Verkehrsteilnehmer geboten, da nicht alle Kolonnen durch Polizei und Feldjäger abgesichert werden.

Luftraumsperrungen

Ab sofort kommen auch Hubschrauber der US-Army zum Einsatz. Zusätzlich werden sich über den Übungszeitraum auch Aufklärungsdrohnen im Übungsraum befinden. Luftraumnutzer sollten sich daher schon vorab über Luftraumsperrungen informieren.

Verhalten beim Auffinden von Munition: Das Berühren und Aneignen von Munition und Munitionsteilen ist verboten. Sollte jemand Munition finden, wird er gebeten, sich an das Bürgertelefon zu wenden, damit eine fachgerechte Beseitigung erfolgen kann.