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Belohnung für ein langes, grünes Band Natur

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte am Sonntag den Deutschen Umweltpreis. Foto: Viktoria Rebensburg Foto: dpa

Bei Grenzen zwischen Ländern denken viele an Zäune, Mauern und Kontrollen. Das galt besonders, als Deutschland noch in zwei Teile geteilt war: die Bundesrepublik und die DDR. Für die Natur hatte diese Grenze aber auch Vorteile.


Denn in ihrer Nähe wohnten kaum Menschen, es gab wenig Straßen und Landwirtschaft. So hatten Pflanzen und Tiere ihre Ruhe. Das merkten damals auch einige Umweltschützer. Sie sahen zum Beispiel, dass an der Grenze seltene Vogelarten vorkamen.

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Als dann die Grenze zwischen den beiden Teilen wegfiel, sagten Umweltschützer: Die Ruhe dort soll erhalten bleiben. So entstand die Idee von einem grünen Band der Natur. Tiere und Pflanzen sollten hier Platz haben.

Für diese Idee sind drei Umweltschützer belohnt worden: Am Sonntag überreichte ihnen der Bundespräsident den Deutschen Umweltpreis. Das ist für Naturschützer eine wichtige Auszeichnung. Außerdem bekamen die Preisträger jede Menge Geld. Wer die Auszeichnung bekommt, war bereits im September bekannt gegeben worden.