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Bekleidungsmarkt an der Adlgasser Straße wird geschlossen

Inzell. In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Gemeinderat Inzell mit mehreren Bauanfragen. Beschlossen wurde ferner, die gesetzlich vorgeschriebene Feuerbeschau an einen externen Dienstleister zu vergeben. Trotz Intervention von Bürgermeister Martin Hobmaier ist offensichtlich die Schließung eines Bekleidungsmarktes an der Adlgasser Straße nicht mehr zu verhindern. Auch der Einsatz des Bürgermeisters habe hier nichts bewirkt. Der Termin der Schließung steht allerdings noch nicht fest.

Die Vergabe der Feuerbeschau an einen externen Dienstleister wurde zwar in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung verlegt. Diese Prüfung ist für Gebäude vorgeschrieben, in denen zum Beispiel größerer Publikumsverkehr stattfindet, mehr als zehn Betten vermietet oder sich ein Betrieb mit erhöhtem Gefahrenpotenzial befindet. Vorher gab es eine ausführliche Diskussion darüber, ob die Kosten der Feuerbeschau auf die betreffenden Hausbesitzer und Betriebsinhaber umgelegt werden sollen. Laut Gemeindeordnung wäre dies zulässig. Zum einen liege es im Eigeninteresse des Besitzers, hier Klarheit zu schaffen. Zum anderen werden die Objekte aber von der örtlichen Feuerwehr vorgeschlagen und von der Gemeinde nach deren Ermessen festgelegt.

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Die Feuerbeschau werde in anderen Gemeinden für den Betroffenen kostenfrei durchgeführt, hieß es. Schließlich einigte man sich darauf, die Kosten in diesem Jahr zu übernehmen und je nach Höhe und Umfang danach neu zu entscheiden.

Bebauungsplan »Windgrat«

Aus der frühzeitigen Bürger- und Behördenbeteiligung zur dritten Änderung des Bebauungsplanes »Windgrat« haben sich keine außergewöhnlichen Einwände ergeben. Ohne Gegenstimme befürwortete der Gemeinderat zudem den Umbau einer Garage zu einem Wohnhaus mit Doppelgarage in Unterau, den geplanten Einbau einer Innentreppe mit Spitz-Dachgaube an der Rauschbergstraße und den Umbau eines Einfamilienhauses in ein Zweifamilienhaus an der Adlgasser Straße. Keine Einwände gab es gegen die geplante Errichtung einer offenen Lagerhalle der Gemeinde am Klärwerk. Die Beratung über den Bauantrag auf Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes für das Nebengebäude in Reith 18, wurde auf die nächste Sitzung verschoben, da noch die Stellungnahme des Landratsamtes fehlt.

Peter Spannring lobte im Zusammenhang mit der Baubeantragung generell die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bauamt des Landratsamtes Traunstein. Die Mitarbeiter dort ziehen sich laut Spannring nicht nur auf die Funktionen einer Genehmigungsbehörde zurück, sondern unterstützen sowohl die Gemeinde, die Planer wie die Bauwilligen mit kompetenter Beratung.

Bernhard Jung informierte, dass das Projekt des Gewerbevereins »Du bist Inzell« sehr gut angenommen werde. Als Nächstes soll eine »Leerstandsbörse« im Internet eingestellt werden, in der freie Gewerbeflächen in Inzell ersichtlich sind. wb