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Beim 2:0 hielt es auch die Kanzlerin nicht mehr auf dem Sitz

Salvador (dpa) - Beim furiosen WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft hielt es auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht auf dem Stuhl.

WM 2014
Beim 2:0 war die Begeisterung auch bei Angela Merkel deutlich zu sehen Foto: Marcus Brandt Foto: dpa

Für das 1:0 gegen Portugal gab es noch Applaus im Sitzen, beim 2:0 sprang dann auch die Regierungschefin von ihrem Platz auf der Ehrentribüne im Fußballstadion von Salvador. Sie verfolgte den 4:0-Erfolg unter anderem mit DFB-Chef Wolfgang Niersbach und FIFA-Boss Joseph Blatter. «Große Freude, Bundeskanzlerin Angela Merkel zu treffen. Wir teilen die Leidenschaft für den Fussball und die #WM2014», twitterte Blatter einige Stunden vor dem Anpfiff.

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Merkel hatte am Sonntag Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff zu einem Arbeitsessen in der Hauptstadt Brasília getroffen und war anschließend weiter nach Salvador geflogen. Dort besuchte sie vor dem Spiel gegen Portugal ein Sportcamp, in dem Kinder und Jugendliche aus Elendsvierteln Fußball und zugleich soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Fairness und das friedliche Lösen von Konflikten vermittelt bekommen. «Da gab's zwar auch portugiesische Anhänger, aber auch viele für Deutschland», sagte die CDU-Politikerin nach dem Besuch. Gegen Portugal hatte sie in der ARD auf Sieg getippt: «Ich erwarte, dass wir gewinnen, dafür drücke ich jedenfalls meine Daumen.» Wie, sei zweitrangig.

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