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Bei Hofgang niedergeschlagen: Häftling stirbt nach Streit in JVA Bernau

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Polizei
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In Polizei-Westen gekleidete Polizisten stehen mit dem Rücken zur Kamera. Foto: Silas Stein/Archivbild Foto: dpa

Bernau am Chiemsee  - Bei einem Streit in einem Gefängnis in Oberbayern ist ein 30-jähriger Mann ums Leben gekommen. Er und ein anderer Häftling seien aufeinander losgegangen, teilte die Polizei am Freitag mit. Durch einen Schlag ging der 30-Jährige zu Boden. Mehrere Häftlinge und Justizbeamte versuchten ihn wiederzubeleben, doch der Mann starb noch in dem Gefängnis in Bernau am Chiemsee (Landkreis Rosenheim).

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Während der tödlichen Auseinandersetzung am Donnerstagnachmittag hatten die Häftlinge gerade Hofgang. In der Zeit können sie auf dem Gelände unter anderem Fußball, Tennis und Beachvolleyball spielen. Warum die beiden Männer dabei in Streit gerieten, war zunächst unklar. Der Täter habe so schnell zugeschlagen, dass die Beamten vor Ort nicht schnell genug reagieren konnten, sagte der Gefängnisleiter der Deutschen Presse-Agentur. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Mithäftling wegen des Verdachts auf Totschlag. dpa

Erstmeldung Polizei: Bernau am Chiemsee – Nach einer körperlichen Auseinandersetzung in der Justizvollzugsanstalt Bernau am Donnerstag, 15. August 2019, verstarb ein 30-jähriger Häftling.

Gegen den an der Auseinandersetzung beteiligten 48-jährigen Häftling ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei jetzt wegen des Verdachts des Totschlags.

Im Rahmen einer Sportveranstaltung in der Justizvollzugsanstalt Bernau kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 30 und 48 Jahre alten Häftlingen. Der 30-Jährige wurde dabei zu Boden geschlagen und verstarb trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen.

Ermittler des Fachkommissariats K1 der Kripo Rosenheim übernahmen vor Ort gemeinsam mit Spurensicherungsexperten des K7 die Untersuchungen in dem Fall. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein wird gegen den 48-jährigen bulgarischen Tatverdächtigen wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. fb