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Bei Blitzeis Auto mit Sommerreifen stehen lassen

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Frost im Frühling
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Sagt der Wetterbericht Frost voraus, kommen Autos mit Sommerreifen besser nicht zum Einsatz. Foto: Daniel Bockwoldt Foto: dpa

Auch im Frühling kann überfrierende Nässe Autofahrer überraschen. Besonders gefährlich wird es, wenn sie bereits auf Sommerreifen umgestellt haben. Was raten Experten?


München (dpa/tmn) - Viele Autofahrer haben bereits auf Sommerreifen gewechselt. Dennoch ist man im Frühling nicht vor Temperaturstürzen und Blitzeis gefeit. Der ADAC empfiehlt, gerade in dieser Jahreszeit den Wetterbericht zu beachten.

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Kommt es tatsächlich durch einen vorübergehenden Frost zu Glatteis, sollten Autofahrer ihr Fahrzeug stehen lassen. »In der Regel ändert sich die Witterung sehr schnell, und das Eis ist binnen einer halben Stunde weggeschmolzen«, so Johannes Boos vom ADAC.

Bei winterlichen Straßenverhältnissen (Schnee, Eis und Eisglätte) mit Sommerreifen zu fahren, ist laut der Straßenverkehrsordnung sogar verboten. Hier droht ein Bußgeld. Kommt es zu einem Unfall kann es außerdem sein, dass die Versicherung den Schaden nicht übernimmt.

Einen perfekten Zeitpunkt für den Reifenwechsel gibt es nicht. »Generell kann man sich nach der Faustregel Oktober-bis-Ostern-Sommerreifen schon richten«, so Boos. Noch sicherer sei es dann zu wechseln, wenn die Tiefsttemperaturen mehrere Nächte in Folge nicht mehr unter sieben bis neun Grad sinken. Außerdem komme es auf den Wohnort und das Vorhaben an: Ist demnächst eine Reise ins Bergland geplant, macht es Sinn, die Sommerreifen noch ein paar Tage länger im Keller zu lassen.