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Beginn einer Tradition

Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Musikverein Altenmarkt ein Weisenblasen im Innenhof von Baumburg, und zum dritten Mal war es ein voller Erfolg. Den lauen Sommerabend in beeindruckender Kulisse und bei gefühlvoll vorgetragenen Weisen genossen 660 Besucher.

Das dritte Weisenblasen in Baumburg war erneut ein großer Erfolg und Publikumsmagnet. (Foto: mix)

»Schön langsam wird unser Weisenblasen zur Tradition«, stellte der Dirigent der Altenmarkter Blaskapelle, Franz Obernhuber, fest. Beim diesjährigen Weisenblasen nahmen acht Gruppen teil, die im Innenhof von Baumburg aus Dachgauben, von Balkonen und Bühnen rund um die dicht mit Besuchern besetzten Biertischreihen im Wechsel spielten.

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Dabei waren das Flügelhornduo Teresa und Markus sowie das Posaunenduo Alfred und Franz, beide von der Blaskapelle Altenmarkt, eine sechsköpfige Nachwuchsgruppe der Blaskapelle Obing, ein Alphorntrio aus dem Allgäu, je eine Abordnung der Stadtkapelle Trostberg und der Stadtkapelle Traunreut, Musiker der Musikkapelle Nußdorf im Chiemgau und der Blaskapelle Traunwalchen. Die einzelnen Gruppen spielten reihum ihre getragenen, alpenländischen Weisen, denen die Zuhörer in andächtiger Stille lauschten. So wie sich in früheren Tagen die Menschen mit den Weisen über größere Entfernungen hinweg Botschaften zukommen ließen, so spielten sich auch die Gruppen in Baumburg über den ganzen Hof hinweg zu und ließen ein Echo hören. Spezielle Lichteffekte an den Hauswänden, unzählige Kerzen auf den Tischen und nicht zuletzt die sternenklare Nacht sorgten zudem für eine ganz besonders Atmosphäre und Stimmung.

Vor dem eigentlichen Weisenblasen, das mit Einsetzen der Dunkelheit begann, spielte die Trachtenkapelle Franking unter Leitung von Franz Obernhuber zur Unterhaltung der Gäste auf. Die Mitglieder des Musikvereins Altenmarkt sorgten den ganzen Abend über bestens für die Verpflegung. Der Abend wurde schließlich mit einem Feuerwerk beendet. mix