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Beckenbauer zu USA-Reise: Nicht unbedingt ein Nachteil

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Franz Beckenbauer sieht in der USA-Reise auch eine Chance für junge Spieler. Foto: Patrick Seeger Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Franz Beckenbauer sieht die Personalsituation von Joachim Löw für die anstehende USA-Tournee der Fußball-Nationalmannschaft als Nachteil und Chance zugleich.


»Er wäre natürlich lieber mit der kompletten Mannschaft gefahren. Aber das ist nicht machbar in dieser Konstellation«, sagte der ehemalige DFB-Teamchef und Weltmeister-Trainer von 1990 in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. »Also wird er anderen die Möglichkeit geben, die sonst vielleicht nie eine Chance hätten. Sie freuen sich drauf, sind hungrig. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein.«

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Mehr als ein Dutzend für die Fußball-WM 2014 fest eingeplante Stammkräfte stehen Bundestrainer Löw durch das deutsche Champions-League-Finale am Samstag in London zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund sowie andere Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Das DFB-Team fliegt am Mittwoch von Frankfurt nach Miami.

»Er macht gute Miene zum bösen Spiel«, bemerkte Beckenbauer zu Löws Problemen für die Länderspiele am 29. Mai in Boca Raton gegen Ecuador und am 2. Juni in Washington gegen die USA. Der Bundestrainer sieht jedoch Spieler wie die Länderspiel-Neulinge Max Kruse vom SC Freiburg, Sidney Sam und Philipp Wollscheid aus Leverkusen sowie den Mainzer Nicolai Müller hochmotiviert: »Die Spieler waren teilweise sogar sprachlos«, berichtete der DFB-Chefcoach.