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Beatmung zu Hause: Auf die Hygiene kommt es an

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Pflege
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Angehörige, die im gleichen Haushalt leben und mitpflegen, müssen vor allem auf Hygiene achten. Vor allem wenn der Pflegende beatmet wird. Foto: Jana Bauch Foto: dpa

Die Pflege beatmeter Menschen ist anspruchsvoll und auch außerhalb von Heimen und Krankenhäusern Aufgabe des Pflegedienstes. Doch auch die Mitwirkung von Angehörigen ist gefragt.


Berlin (dpa/tmn) - Viele pflegebedürftige Menschen brauchen Beatmung - nicht nur im Krankenhaus oder Pflegeheim, sondern auch zu Hause. Die Geräte und das Zubehör dafür zu bedienen, ist meist Sache spezieller Pflegedienste.

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Angehörige, die im gleichen Haushalt leben und mitpflegen, müssen aber ebenfalls ein paar Dinge beachten. Welche das sind, erklärt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in einem neuen Ratgeber.

Besonders wichtig ist die Hygiene: Beatmete Menschen sind oft geschwächt und damit besonders anfällig für Krankheitserreger. Pflegende sollten sich daher vor und nach jeder pflegerischen Maßnahme die Hände desinfizieren - auch wenn sie Handschuhe getragen haben. Außerdem sollten sie Oberflächen, etwa von Tischen und Nachttischen, mindestens einmal täglich reinigen.

Auf keinen Fall sollten Pflegende in der Nähe des Beatmeten ungeschützt husten oder niesen. Ebenso tabu ist es, dasselbe Stück Seife oder dieselben Handtücher wie Pflegebedürftige zu verwenden. Sterile Materialien sollten ebenfalls nur einmal zum Einsatz kommen.

ZQP-Ratgeber "Beatmung zu Hause"