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Bayernweite Aufbruchserie – 39-Jähriger in U-Haft

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Foto: Symbolbild

Bad Endorf – Ein 39-Jähriger steht unter dringendem Tatverdacht, für die bayernweite Aufbruchsserie – darunter die Spind-Aufbrüche in den Chiemgauthermen – verantwortlich zu sein. Der Mann aus dem Raum Augsburg sitzt in Untersuchungshaft.


Der Tatverdächtige soll für über 150 Spindaufbrüche an mehr als 20 Tatorten allein in Bayern verantwortlich sein. Begonnen haben die Ermittlungen der Polizei Prien am 28. August 2016 nach einer Meldung über mehrere Spindaufbrüche in den Chiemgauthermen. Der Täter öffnete gewaltsam 15 Spinde und nahm das Bargeld an sich. Laut Angaben der Polizei ging der Täter sehr zielgerichtet und professionell vor. 

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Insgesamt wurde sechs Badegästen über 400 Euro gestohlen. Der Sachschaden an den Spinden beläuft sich auf über 1000 Euro.

Die eingeleitete Fahndung und der Zeugenaufruf blieben erfolglos. Durch die Angaben eines aufmerksamen Badegastes und die genaue Auswertung der Videoaufzeichnungen konnte ein 39-jähriger Straftäter aus dem Raum Augsburg identifiziert werden. Er wurde bereits wegen anderer Delikte per Haftbefehl gesucht.

Der 39-Jährige wurde Anfang November im Raum Augsburg festgenommen und sitzt seitdem in einer JVA in Untersuchungshaft. Zu den Tatvorwürfen machte er bislang keine Angaben. Die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft laufen noch.