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Baubeginn der neuen Realschule

Schönau am Königssee - Nachdem die Fundamente für die neue Realschule der CJD- Christophorusschulen Berchtesgaden bereits fertig sind, trafen sich die Verantwortlichen für den Neubau im Ortsteil Schneewinkl zum offiziellen Startschuss mit anschließendem Arbeitsessen in der alten Realschule Königssee. »Jetzt beginnt der Hochbau,« freute sich Hans Angerer von der Bauleitung. Bereits in einem Jahr sollen die etwa 370 Schüler in ihr neues Schulhaus einziehen.

Freuten sich über den Startschuss (v.l.): Stefan Kantsperger (Leiter CJD-Christophorusschulen), Dr. Josef Lecheler (CJD-Verbund Bayern), Erich Güll, Peter Althaus (beide stellvertretende Schulleiter Realschule), Stefan Kurz (Bürgermeister Schönau am Königssee), Hans Angerer (Bauleiter), Christoph Cramme (Dienststellenleitung CJD Berchtesgaden), Wolfgang Greiner (Schulleiter Realschule) und Christian Hinterbrandner (Dienststellenleitung CJD Berchtesgaden) beim Baubeginn des Hochbaus an der Realschule der CJD Christophorusschulen Berchtesgaden.

Die Realschule war seit über 30 Jahren auf zwei, teilweise sogar drei Standorte verteilt. Heutige Herausforderungen eines modernen Schulbetriebs würden mit zwei Standorten nicht mehr zu stemmen sein, wenngleich die Lehrer Erich Güll und Peter Althaus stets alles Mögliche unternommen hätten, um den Schulbetrieb zu gewährleisten, erklärte Schulleiter Wolfgang Greiner. Im Weiteren erteilte Greiner seinen Kollegen Althaus und Güll ein besonderes Lob in der Verwirklichung des neuen Schulgebäudes. Dies betreffe ein neues Schultafelsystem mit Beamerprojektion ebenso wie die Auswahl der Innenausstattung. Abschließend dankte der Schulleiter allen, die an der Verwirklichung des neuen Schulgebäudes beteiligt gewesen seien, vor allem auch der Gemeinde Schönau am Königssee.

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Das neue Schulgebäude umfasst auf etwa 2 900 Quadratmetern 22 Klassen- und Fachräume. »Das ist genug Platz, um alle Klassenstufen mit zur Zeit 370 Schülern endlich gemeinsam in einem Schulgebäude unterzubringen«, freut sich Wolfgang Greiner auf die neue Wirkungsstätte von Schülern und Lehrern. Dadurch bleibt den Oberstufenschülern die Busfahrt auf den Berg erspart und auch die Lehrer müssen nicht ständig hin- und herpendeln.

Als sehr wichtig sieht Greiner auch die günstige Lage zur nahen Turnhalle und der Nachbar-Grundschule Schönau am Königssee. »Auch den Kunstrasenplatz können die Schüler in den Pausen gut nutzen«, ergänzte stellvertretender Schulleiter Erich Güll.

Bauleiter Hans Angerer hatte technische Daten mit dabei. So beinhalten die drei Stockwerke einen umbauten Raum von 13 300 Kubikmetern, die Gesamtgrundfläche beträgt 3 387 Quadratmeter, erklärte Angerer, der im Weiteren von Barrierefreiheit ebenso sprach wie von einer ökologisch wichtigen Niedrigenergiebauweise. »Das ist der Neubeginn einer Epoche«, befand der Bauleiter.

Von Dienststellenleiter Christian Hinterbrandner waren Zahlen zur Finanzierung zu erfahren. So betrage das Gesamtinvestitionsvolumen für die neue Schule rund 5,64 Millionen Euro. Davon trage die Regierung von Oberbayern 2,47 Millionen. Weitere Zuschüsse kommen von der Berchtesgadener Landesstiftung und von der Evangelischen Schulstiftung Bayern. Für das alte Schulhaus gäbe es bereits Bewerber, weiß Hinterbrandner. Christian Wechslinger