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B299 nördlich von Garching ab kommender Woche gesperrt

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Foto: Symbolbild, dpa/Florian Gärtner

Garching an der Alz – Straßenschäden in Form von Rissen, Verdrückungen, Spurrinnen und Ausbrüchen der Bundesstraße 299 nördlich von Garching sollen ab nächster Woche saniert werden. Dazu muss die B299 im Harter Holz komplett gesperrt werden.


Die Sperrung beginnt am 22. Mai und dauert voraussichtlich bis zum 6. Juni an und erstreckt sich auf die rund 2,2 Kilometer lange Strecke zwischen der Einmündung der Walder Straße bis kurz vor der Einmündung der Staatsstraße 2356 (Fabrikstraße) im Harter Holz.

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Der Verkehr wird in Garching an der Alz über die Walder Straße in Richtung Wald an der Alz und von dort über die Kreisstraße AÖ 27 nach Hart an der Alz und von dort über die St 2356 zurück auf die B299 geleitet.

Der Verkehr aus Richtung Norden mit Zielrichtung Trostberg wird über die Staatsstraße 2356 nach Hart und von dort über die Kreisstraße AÖ 27 in Richtung Edelham und weiter über die Kreisstraßen AÖ 23 und TS 9 nach Wiesmühl geführt.

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Grund für die Sanierung ist der besonders schlechte Zustand, in dem sich die Straße im Harter Holz derzeit befindet.

Unabhängig von der einfachen Sanierungsmaßnahme beabsichtigt das Staatliche Bauamt Traunstein, den Abschnitt der B299 vom nördlichen Ortsausgang von Garching bis kurz vor der Eimündung der Staatsstraße 2356 (Fabrikstraße) in die B299 bei Hart auszubauen. Sie soll dazu auf 8 Meter verbreitert werden und ein Geh- und Radweg bekommen. Aufgrund des Umfangs, zum Beispiel der Eingriff in den Bannwald und die Klärung der Frage des Lärmschutzes, wird ein straßenrechtliches Planfeststellungsverfahren notwendig. Dieses wird erst innerhalb der nächsten fünf bis sechs Jahre fertigestellt werden können, weshalb die Sanierung bereits jetzt durchgeführt wird.

Von der Einmündung der Walder Straße wird auf eine Länge von etwa 1,3 km die obere Verschleißschicht der Bundesstraße abgefräst und eine neue rund 4 cm starke Straßendeckschicht aufgebracht. In dem Bereich, in dem auch der bestandsorientierte Ausbau der B299 geplant ist, finden keine Fräsarbeiten statt, sondern es wird lediglich eine neue Verschleißschicht aufgetragen.

Da für die Asphaltierungsarbeiten gute Wetterbedingungen vorhanden sein müssen, können sich die Arbeiten für die Straßensanierung bei schlechtem Wetter verzögern oder verschieben. Für die Anwesen, die ausschließlich über die Bundesstraße 299 erreichbar sind, wird die Erreichbarkeit während der Bauzeit in Abstimmung mit der bauausführenden Firma gewährleistet.

red/ Presseinformation Staatliches Bauamt Traunstein