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Autos stürzten 20 Meter in die Tiefe

Ruhpolding. Ein dramatisches Unfallszenario erwartete die Mitglieder der Feuerwehren aus Ruhpolding und Eisenärzt sowie des Roten Kreuzes, als sie am Freitagabend bei einer Übung in Vordermiesenbach eintrafen. Zwei Autos waren zusammengestoßen und anschließend gemeinsam rund 20 Meter im steilen Gelände in die Tiefe gestürzt. In den Fahrzeugen befanden sich dabei mehrere »Verletzte«, die von den Rettungskräften schnellst möglich befreit werden mussten.

Um sechs »Verletzte« mussten sich die Rettungskräfte kümmern. Zwei Personen waren sogar in den Wracks eingeklemmt worden und konnten von den Feuerwehrlern nur mit schwerem hydraulischen Gerät befreit werden. Weitere Bilder von der Ruhpoldinger Übung sind auf unserer Internetseite unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos zu finden. (Foto: FDL/Lamminger)

Schnell seilten sich erste Rettungskräfte zu den Verunglückten ab und begannen mit der medizinischen Versorgung. In jedem Wagen befand sich mindestens eine Person, die von den Feuerwehrleuten mit Hilfe von schwerem hydraulischen Gerät aus den Wracks befreit werden mussten.

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Während ein Verletzter bereits per Trage durch das schwierige Gelände abtransportiert wurde, konnten vier weitere Unfallbeteiligte mit Hilfe einer Drehleiter und einem daran befestigten Seil aus der Tiefe nach oben geholt werden. Ein sechster Verletzter wurde über Steckleitern nach oben gebracht.

In einer kurzen Nachbesprechung im Feuerwehrhaus in Ruhpolding wurden die Abläufe noch einmal kurz dargestellt und festgestellte kleine Mängel angesprochen. Auch Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler verfolgte die Übung und bedankte sich bei den rund 60 Einsatzkräften für deren Leistung. fdl