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Autoposer angehalten und aus dem Verkehr gezogen

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Foto: dpa/Matthias Balk/Archiv

Rosenheim - Am Samstagnachmittag, den 11.04.2020, kontrollierte die Rosenheimer Polizei im Bereich der B15 zwischen 13.00 und 15.00 Uhr insgesammt drei getunte Fahrzeuge.

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Gegen 13.00 Uhr konnte am VW eines 30-jährigen Rosenheimers eine Auspuffanlage festgestellt werden, die nicht in die Betriebserlaubnis eingetragen war. Auch ein völlig anderes Fahrwerk war verbaut, als in der Betriebserlaubnis vorgegeben, die aufgezogenen Reifen entsprachen ebenfalls nicht den Vorgaben lt. Fahrzeugschein.

Etwa um 15 Uhr erfolgte die Kontrolle eines 24-jährigen Autofahrers aus Neubeuern. Am Mercedes wurde festgestellt, dass das Fahrwerk „tiefer gelegt“ wurde, ohne Eintrag in die Betriebserlaubnis oder eines Gutachtens. Die Rücklichter wurden mit einer Folie verdunkelt und der installierte Heckspoiler hatte kein Teilegutachten. 

Nur Minuten später erfolgte die Kontrolle eines 22-jährigen BMW-Fahrers aus Bad Aibling. Auch hier konnten technische Veränderungen festgestellt werden, andere Reifen als in der Betriebserlaubnis vorgegeben, dass Fahrwerk war verändert und auch die selbst verbauten Spoiler entsprachen nicht den Vorgaben.

Gegen die Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet, die Weiterfahrt vor Ort untersagt. Die Polizei prüft weiter ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, da diese Fahrten nicht als triftiger Grund im Rahmen der aktuell geltenden Gesetzeslage angesehen wird.