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Austausch zwischen Ost und West

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Mit dem Koffer am Bahnhof
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Ein Politiker hat vorgeschlagen, es sollte mehr Schüleraustausche zwischen Ost und West geben. Foto: Arno Burgi/dpa Foto: dpa

Gibt es an deiner Schule einen Schüleraustausch? Manche Schüler fahren etwa nach England oder Frankreich. Dort treffen sie Schüler aus diesen Ländern. Die Kinder und Jugendlichen von dort kommen dann einige Zeit später zu Besuch nach Deutschland.


Der Sinn dabei: das andere Land und die Menschen dort besser kennenzulernen. Auch innerhalb Deutschlands gibt es solche Austausche, etwa zwischen Städten im Westen und im Osten des Landes.

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Ein Politiker hat nun vorgeschlagen, so etwas noch häufiger zu machen. Kinder aus dem Westen besuchen den Osten. Und wer im Osten wohnt, kommt in den Westen.

Doch warum gerade Osten und Westen? Das hat mit der Geschichte Deutschlands zu tun. Vor 30 Jahren war unser Land noch geteilt. Es gab die Deutsche Demokratische Republik im Osten, abgekürzt mit DDR. Und die Bundesrepublik Deutschland im Westen.

Heute ist Deutschland wieder vereint. Trotzdem sagt der Politiker: »Ich bin der Überzeugung, dass Ost und West viel zu wenig miteinander reden.« Das möchte er mit den Schüleraustauschen verbessern.

Den Vorschlag finden aber nicht alle sinnvoll. Manche sagen: Im vereinten Deutschland mache es keinen Unterschied, aus welcher Region ein Mensch stammt. Die Menschen in Deutschland seien einander nicht so fremd, dass sie sich über Austausche besser kennenlernen müssten.