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Auftakt in der Chiemgau-Arena

Mit dem Biathlon-Deutschlandpokal kurz vor Weihnachten (21./22. Dezember) in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena beginnt für den heimischen Nachwuchs der sportliche Ernst in dieser Saison.

Er freut sich auf die kommende Saison im Biathlon: Stützpunkttrainer Trainer Tobias Reiter. (Foto: Wukits)

Insgesamt 19 Biathleten umfasst die Gruppe von Trainer Tobias Reiter. Er hat in dieser Saison gleich zwei Funktionen, zum einen als Landestrainer im Bayerischen Skiverband und zum anderen als C-Kadertrainer im Deutschen Skiverband.

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Unterstützt wird er von Stefan Laube, Kristian Mehringer und Franz Lankes. Von den 19 Athleten sind mittlerweile elf im Lager der Profis, also beim Zoll und bei der Bundespolizei. Darunter ist auch Franziska Preuß, die Anfang des Winters ins Weltcupteam gewechselt ist.

Laut Reiter ist das Sommertraining optimal verlaufen, die letzten Tests brachten erfreuliche Ergebnisse. Vor allem Marion Deigentesch (SV Oberteisendorf) siegte im letzten C-Kader-Test und das nach einer längeren Erkrankung im Sommer.

Bei den Männern zeigte Matthias Dorfer vom SV Marzoll die beste Leistung. Neu in dieser Saison sind auch Zugänge aus dem Bereich Garmisch-Partenkirchen und auch aus Baden-Württemberg. »Der DSV will starke Stützpunkte, deshalb haben wir diesen Zuwachs bekommen«, erklärt Tobias Reiter.

Das Hauptaugenmerk gilt in dieser Saison der Junioren-Weltmeisterschaft Ende Februar in den USA. Ab Januar zähle dann jedes Ergebnis, erklärt Reiter die Situation.

Der Deutschlandpokal in Ruhpolding zählt daher noch nicht, ist aber dennoch ein wichtiger Fingerzeig für den weiteren Verlauf der Saison.

Die besten vier Juniorinnen und Junioren können sich für die Junioren-WM qualifizieren. Als Ersatz kommen jeweils die Besten im Jugendbereich in Frage. Bei den Junioren setzt Reiter auf Niklas Homberg, Matthias Dorfer und Robin Möbus. Im Bereich der Jugend werden wohl Christian Hochreiter und Marco Groß sowie Dominic Reiter um ein Ticket kämpfen.

Dazu kommen bei den Mädchen Marion Deigentesch, Anna Weidel und Sophia Schneider. SHu