Auffahrunfall mit sieben beteiligten Insassen auf der A8 bei Ang
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Foto: Leitner, BRK BGL

Auffahrunfall mit sieben beteiligten Insassen auf der A8 bei Anger

Anger – In der Nacht von Freitag, 16. September, auf Samstag, 17. September, hat sich kurz nach 2 Uhr auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg kurz nach der Behelfsausfahrt Anger ein Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen und sieben beteiligten Insassen ereignet.


Die Leitstelle Traunstein schickte zunächst einen Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes und kurz darauf auch die Freiwillige Feuerwehr Anger zum Unfallort, wobei die Einsatzkräfte vor Ort aufgrund der insgesamt sieben Betroffenen und der hohen Aufprallgeschwindigkeit weitere Rettungsmittel nachforderten.

Das Rote Kreuz war mit insgesamt zwei Notärzten aus Bad Reichenhall und Ruhpolding, zwei Rettungswagen aus Bad Reichenhall und Traunstein, drei Notfallkrankenwagen der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften Ainring, Bad Reichenhall und Teisendorf und dem Einsatzleiter Rettungsdienst zum Teil bis 5.30 Uhr im Einsatz und kümmerte sich gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Anger um die sieben Beteiligten, die bis zum Eintreffen der Transportfahrzeuge aufgrund der nasskalten Witterung in den Feuerwehrfahrzeugen betreut wurden.

Vier der insgesamt sieben Beteiligten kamen mittelschwer und leicht verletzt mit zwei Rettungswagen und zwei Notfallkrankenwagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall, ins Klinikum Traunstein und in die Kinderklinik des Salzburger Landeskrankenhauses, darunter zwei 53 und 57 Jahre alte Erwachsene aus München, ein 64-Jähriger aus dem Ostallgäu und ein eineinhalb Jähriger Bub aus Nordrhein-Westfalen.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein nahmen den Unfall auf; die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei sicherten die betroffene Fahrspur ab. Der Verkehr konnte die Einsatzstelle auf der rechten Spur passieren. Rotkreuz-Einsatzleiter Till Schöndorfer lobt Feuerwehr, Polizei und Autobahnmeisterei für die gute Zusammenarbeit vor Ort und dankt der Leitstelle Traunstein, die von Beginn an passende Zielkliniken für die Patienten organisiert und zügig ausreichend Transportfahrzeuge nachalarmiert hatte.

fb/red