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Auch Landkreis Altötting setzt AstraZeneca-Impfung für Frauen unter 60 Jahren aus

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Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Astrazeneca
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Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Astrazeneca. Foto: Russell Cheyne/PA Wire/dpa/Symbolbild

Altötting – Aufgrund des derzeitigen Diskussionsstandes über das vermehrte Auftreten von Hirnvenenthrombosen im Zusammenhang mit dem Impfstoff des Herstellers Astrazeneca, hat der Landkreis Altötting am Dienstag entschieden, ab morgen (Mittwoch, 31. März) im Impfzentrum bis auf Weiteres keine Impfungen mehr bei Frauen unter 60 Jahren mit diesem Impfstoff durchzuführen, um das ohnehin geringe Restrisiko weiter zu minimieren.


Die betroffenen Frauen, die in den nächsten Tagen eine Impfung mit AstraZeneca verabreicht bekommen hätten, werden umgehend durch die Mitarbeiter des Impfzentrums kontaktiert und erhalten zeitnah Ersatztermine für Impfungen mit den Impfstoffen von BioNTech oder Moderna.

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Für die darüber hinaus gehende Diskussion, auch Männern unter 60 Jahren keinen Impfstoff von AstraZeneca zu verabreichen, zeigt Landrat Erwin Schneider derzeit wenig Verständnis. "Sollte man das planen, würde man damit "das Kind mit dem Bade ausschütten" und die gesamte nationale Impfstrategie, die ohnehin angeschlagen ist, noch weiter in Bedrängnis bringen."

fb/red


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