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Astor traf Geschmack des Publikums

Teisendorf. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der DJK Weildorf war Willy Astor zu Gast. Im voll besetzten Festzelt sorgte der bekannte Kabarettist und Liedermacher für einen kurzweiligen Abend.

Mit seinem neuen Programm »Nachlachende Frohstoffe« hatte er natürlich wieder jede Menge Silbenspielereien im Gepäck. Aber auch die Musik kam nicht zu kurz, Lieder wie »Pubatier inda House« brachten jede Menge Lacher mit sich. Bei seinen Auftritten muss man mitunter genau aufpassen, um die Pointen nicht zu verpassen.

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Besonders kam der Song »Der Bestimmer« an. Darin trifft man z. B. auf Angela Merkel, Jesus und Lukas Podolski. Im ersten Moment eine scheinbar seltsame Mischung, doch die Zuhörer – jung wie alt – waren begeistert. Mit seinem neuen Programm verstand er es, das Weildorfer Publikum durch jede Menge Wortschöpfungen zum Lachen zu bringen. Teilweise minutenlang musste Willy Astor innehalten, bis sich die Zuhörer wieder beruhigt hatten, um dann sein Programm fortzusetzen.

Dabei beschränkte er sich mit seiner Musik nicht auf ein Genre. Von HipHop bis zum Rap hatte er alles in seinem Repertoire. Auch verstand er es blendend, das Weildorfer Publikum in sein Programm mit einzubeziehen. So kamen auch der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Georg Grabner, und der Weildorfer Pfarrer Horst Kreß an die Reihe. Diese bezog er indirekt mit in sein Programm ein und unterhielt sich mit ihnen. Als Willy Astor dann den Pfarrer fragte, ob er nach Weildorf in die Kirche mal zum Beichten kommen dürfte, entgegnete Horst Kreß: » Freili, aber nur wenn du zur Brotzeit danach bleibst!« Damit war das Eis zwischen dem Künstler und dem Weildorfer Publikum restlos gebrochen. Man spürte sichtlich, dass sich Willy Astor an diesem Abend als Gast in Weildorf wohl fühlte und brachte dies auch mit unzähligen Zugaben zum Ausdruck. Den Abschluss in seinem Programm gestaltete er dann mit einem selbst komponierten Gitarrenstück.

Dieser Abend wird den Weildorfern sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben. Willy Astor meinte, gerne komme er wieder mal nach Weildorf, worauf jemand aus dem Weildorfer Festausschuss versprach: »Willy, spätestens zum 100. Gründungsfest laden wir dich wieder ein«.