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Aquarelle bis Sonntag im Traunsteiner Kulturzentrum

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Bei diesem Bild von Alfred Neumaier denkt man gleich an Urlaubsspaziergänge durch die Gassen einer südländischen Stadt.

Gabi Regele und Künstler der »Chieminger Aquarell-Malschule« zeigen noch bis einschließlich Sonntag eine exquisite Auswahl ihrer Arbeiten im Traunsteiner Kulturzentrum.


Schirmherr Oberbürgermeister Christian Kegel zeigte sich sehr angetan von der Vielfalt und Qualität der vorgestellten Bilder, die die Künstlerinnen und Künstler für die zum ersten Mal stattfindende Ausstellung gewählt haben. »Ich habe mein persönliches Lieblingsbild schon gefunden und wünschen Ihnen viele interessierte Besucher und Menschen.« Die Ausstellung ist täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Künstler ist immer persönlich anwesend.

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Gabi Regele, eine erfahrene, kreative und vielseitige Aquarellkünstlerin aus Chieming, mit jahrelanger Ausstellungserfahrung und viele Jahre als Mitglied der renommierten »Chiemgau-Palette« aktiv, vermittelt seit mehreren Jahren erfolgreich ihre Fertigkeiten und Erfahrungen an interessierte Künstler und auch Hobbykünstler sind willkommen. Gearbeitet wird stets in mehreren Kursen im Frühjahr und Herbst wahlweise an Bildervorlagen, aber auch mit realen Motiven in großer Fülle. Von Stillleben, Blumen, Gegenständlichem und Tieren über einheimische Landschaften und vieles mehr reicht die Palette. Auch Stadt- und Landschaftsansichten aus Italien und Frankreich sowie Eindrücke von der ersten gemeinsamen Malreise auf ein fränkisches Weingut erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit Rosi Eder (Siegsdorf), Regina Fellner (Unterwössen), Getraud Fischer (Chieming), Gertrude Frenzel (Bergen), Alfred Neumaier (Traunstein), Gisela Pless (Berlin/Chieming), Iris Raepple (Seeon) und Marianne Wildmann (Vachendorf) haben sich nun acht teils langjährige »Schüler« ein Herz gefasst und zeigen gemeinsam mit ihrer Kursleiterin Gabi M. Regele einen repräsentativen Querschnitt aus den zahlreichen Themen und Motive, mit denen sie sich in diversen Kurseinheiten auseinandergesetzt haben.

Was die Ausstellung so besonders sehenswert macht, ist die Tatsache, dass es bei der »Chieminger Aquarell-Malschule« nicht ums akkurate Nachmalen geht, sondern jeder einzelne Teilnehmer ganz nach Geschmack und Fähigkeiten seinen ganz eigenen Stil, seine »ureigenste Handschrift«, entwickeln kann. Durch eine eigene Licht-, Farb- und Bildsprache, die individuelle Sicht auf Proportionen und Blickwinkel sowie die persönliche Wahl zwischen Liebe zum Detailreichtum oder eher schlichter Oberfläche mit Raum für Interpretationen, entwickeln selbst gleiche Motive und Vorlagen eine ganz spezielle Wirkung, Ausstrahlung und Individualität, die die Fantasie anregen und die Lust zum »Hinschauen« steigern. Maria Ortner