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Mehr als 1000 Besucher kamen zum Fellnerfest auf den Hochfelln

Am Berggipfel Gott ganz nah sein

Bergen. Pfarrer Martin Appel zelebrierte zusammen mit Pfarrer Otto Stangl aus Ruhpolding, den Patern Ciprian Ban aus Assisi, Anton Mart aus Slowenien und Ciprian Jacob von der Pfarrei Chieming die Patroziniumsfeier an der Taborkirche auf dem Hochfelln.

Mehr als 1000 Besucher gab es heuer beim Fellnerfest auf dem Hochfelln. (Foto: Humm)

Mehr als 1000 Besucher fanden sich zu diesem alljährlichen Kirchenfest ein, zwei Drittel davon waren mit der Seilbahn hinaufgefahren, der Rest war von der Steinbergalm, aus Ruhpolding oder von Bergen aus zu Fuß hinauf gestiegen. Erfreulich war für die Hochfelln-Seilbahn die zahlreiche Teilnahme von Urlaubern an diesem Berggottesdienst, die auch vom herrlichen Ausblick in die umliegende Bergwelt und zum Chiemsee hin begeistert waren.

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Pfarrer Appel betonte dabei auf dem Gipfel des Hochfelln stehend die Nähe zu Gott, die den Menschen Harmonie und Frieden vermittle und den Glauben an Gott festige. Er ging auf die biblische Geschichte des Berges Tabor mit der Verklärung Christi ein und erinnerte daran, dass 1891 das erste Messopfer auf dem Hochfelln gefeiert wurde. Seither begeht man jedes Jahr das »Hochfellnfest« (Fellnerfest), auch als Erinnerung an Sennerinnen, Holzknechte und Forstleute. Für Gott sei jeder Mensch gleich wertvoll, und jeder habe seine Aufgabe zu erfüllen. Der Mensch müsse respektvoll mit der Schöpfung umgehen. Musikalisch begleitet wurden die kirchliche und die anschließende weltliche Feier beim Hochfelln-Wirt von der Miesenbacher Trachtenkapelle aus Ruhpolding. Viel  Anerkennung gab es für den Mesner des Taborkircherls, Franz-Josef Strauß, für die prunkvolle Gestaltung von Kirche und Vorraum. Abschließend segnete Pfarrer Appel die Heilkräuter-Büscherl. OH