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Alonso und Tomita: Glücksbringer auf Reisen

Budapest (dpa) - Sebastian Vettels schärfster Titel-Rivale Fernando Alonso fährt auf eine kleine asiatische Plastikfigur ab. Ihr Name: Tomita. Sie trägt das Haar bräunlich-lila und hat riesige blaue Kulleraugen.

Spitzenreiter
Fernando Alonso liegt in der Fahrerwertung vorn. Foto: Jens Büttner Foto: dpa

Egal wo der Spanier auf seiner derzeit wunderbaren Formel-1-Reise ist, darf sein Maskottchen - nicht größer als ein kleiner Finger - nicht fehlen.

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Und Erfolg hat ihm Tomita in dieser Saison schon reichlich gebracht. Vor dem Großen Preis von Ungarn liegt er bereits 44 Punkte vor Vettel. Und in Budapest bejubelte Alonso vor neun Jahren nicht nur seinen ersten Formel-1-Sieg überhaupt, am kommenden Sonntag könnte Tomita auch noch einen Ehrenplatz auf der Torte zu Alonsos 31. Geburtstag bekommen.

Der Asturier will aber einen weiteren Grund zum Feiern haben. Noch zwei Rennen in den Punkten fehlen Alonso bis zu einer Bestmarke von Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der mittlerweile 43 Jahre alte Mercedes-Pilot war zu seinen Ferrari-Zeiten 24 Mal von 2001 bis 2003 - es begann in Ungarn - nacheinander mit Zählern wieder nach Hause gereist. Alonso steht momentan bei 22 Rennen in Serie in den Punkten. Vettel kommt in diesem Ranking als Dritter auf 19 Rennen in Serie.

Bei Alonso ist nach bislang drei Saisonsiegen auch für Ungarn die Zuversicht groß: «Wir sollten hier wettbewerbsfähig sein», sagt er. Er sehe keine Probleme mit dem Wagen. Und Schwierigkeiten wie vor fünf Jahren, als er den dritten WM-Titel in Serie womöglich auch wegen des internen Dauerzoffs mit seinem damaligen Teamkollegen Lewis Hamilton im McLaren verspielte, gibt es auch nicht. Alonso ist derzeit der Formel-1-Maßstab. «Wenn jeder auf dem Level von Fernando wäre, könnten wir Titel und Rennen jeden Tag und jedes Wochenende gewinnen», sagte vor wenigen Wochen Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali und verglich Alonso mit seinem Vorvorgänger Schumacher: «Ich sehe sehr viele Parallelen zu Michael.»

30 Siege hat Alonso mittlerweile geschafft. Drei davon in dieser Saison. Konkurrent Vettel kommt auf einen (Bahrain), Webber auf zwei (Monaco und Großbritannien). Alonso gewann in Malaysia, Valencia und zuletzt auf dem Hockenheimring. Auch seine Mechaniker freute das besonders. Denn: Alonso gibt seinen Helfern etwas von der Prämie ab. «Ich finde es fair, mit denen zu teilen, die dir aufs Podium oder beim Sieg geholfen haben», sagt Alonso.

Und weil natürlich auch Tomita ihren Anteil hat, darf auch sie sich ein ums andere Mal von Alonso mit den Trophäen ablichten lassen. Alles dokumentiert auf Alonsos Homepage, via Facebook oder Twitter. Der Spanier zählt auch dort zu den Fleißigsten seines Fachs.

Es begann nach der Scheidung von der spanischen Popsängerin Raquel de Rosario. Um das, was von seinem Privatleben an die Öffentlichkeit dringt, besser schützen und kontrollieren zu können, nahm der Formel-1-Fahrer auch hier das Steuer in die Hand. Nachdem Berichte über mögliche neue Partnerinnen die Runde machten, richtete Alonso bei Twitter sogar eine eigene Rubrik (amigasALO zu deutsch Freundinnen/ALO) ein, die ihn mit seinen ebenso stolzen wie freudestrahlenden Anhängerinnen rund um die Welt zeigt. Seine neue Liebe gehört aber einem russischen Model. Auch das enthält Alonso seinen Fans nicht vor. Aber er bestimmt den Abstand. Wie auf der Strecke.

Tomita auf Alonso-Homepage

Alonso bei Twitter

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