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Alles roger auf der Brücke

Berchtesgaden - Mit dem Vorwurf, bei der Breitwiesenbrücke einen Planungsfehler begangen zu haben, sieht sich die Marktgemeinde in einem Online-Forum konfrontiert. Doch Bürgermeister Franz Rasp sagt, dass das alles nur Humbug sei: »Alle normgerechten Fahrzeuge können die Brücke passieren.«

Keinen Planungsfehler gibt es bei der Breitwiesenbrücke. Das stellt Bürgermeister Franz Rasp klar. Anzeiger-Archiv

Die Breitwiesenbrücke ist fertiggestellt. In Rekordzeit. Vor wenigen Wochen konnte sie offiziell eröffnet werden. Seitdem fließt der Verkehr über den millionenteuren Gemeindebau. Der Chef ist zufrieden. »Es ist alles in Ordnung«, sagt Franz Rasp auf Anfrage der Heimatzeitung.

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In einem Online-Forum wird nun der Vorwurf erhoben, der Brückenradius sei »viel zu steil«, daher habe man es mit einem »absoluten Planungsfehler« zu tun. Der Projektleiter »Neubau Breitwiesenbrücke«, Peter Hasenknopf, schreibt: »Wir standen vor der Entscheidung, die gesamten Straßenbauarbeiten in 2013 auszuführen und das Brückenbauwerk ohne Nutzung über den Winter stehen zu lassen oder die Straßenbauarbeiten wie jetzt als Provisorium herzustellen.« Wie aber jemand auf die Idee komme zu sagen, die Brücke sei nicht normgerecht geplant und es wurde »geschlampt (...), ist mir unklar«.

Der Vorwurf fußt darauf, dass angeblich ein Bus auf der Brücke aufgesessen war, was Gemeindechef Rasp aber nicht bestätigt. Er schreibt: »Im ersten Durchgang hätten lange Reisebusse das tatsächlich nicht geschafft. Vorsorglich haben wir das mit einem Dreiachserbus getestet und nachgebessert.« Nun sollen alle Fahrzeuge über die Brücke drüberkommen. Den Aufstand, der im Internet gemacht wird, kann Franz Rasp nicht nachvollziehen. kp