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Al-Kaida ruft zum Mord an Video-Produzenten auf

Istanbul (dpa) - Die Terrorgruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) hat dazu aufgerufen, die Produzenten des umstrittenen Videofilms über den Propheten Mohammed zu töten.

In einer Erklärung, die am Dienstag auf Islamisten-Websites veröffentlicht wurde, hieß es, wer einen Propheten beleidige, müsse hingerichtet werden. Die Terrorgruppe warf der US-Regierung vor, dass sie die Menschen, die dieses Video produziert hatten, schützt.

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In der Botschaft von AQMI wird die Tötung des US-Botschafters in Libyen, Chris Stevens, als «Geschenk» bezeichnet. Die Gruppe ruft ihre Sympathisanten zu weiteren Protesten gegen den in den USA produzierten Videofilm auf, in dem Mohammed als brutaler Lüstling dargestellt wird.

Am vergangenen Wochenende hatte ein weiterer Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida - die Gruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel - bereits eine ähnliche Erklärung abgegeben. Sie rief die Muslime in den arabischen Staaten dazu auf, durch Massenproteste die Ausweisung aller US-Botschafter zu erzwingen.