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Alarm wegen dicker Umschläge

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Wahltag in NRW
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Am Sonntag wurde in Nordrhein-Westfalen gewählt. Foto: picture alliance / dpa Foto: dpa

Im Schwimmbad müssen die Umkleiden erneuert werden. Die Geräte auf dem Spielplatz sind veraltet. Um solche und viele andere Probleme zu lösen, braucht jede Region in Deutschland eine Art Mini-Regierung. Ganz egal, ob es um eine größere Stadt geht oder um eine kleine Gemeinde auf dem Land.


Für ganz Deutschland wählen die Menschen alle vier Jahre Vertreter. So ähnlich läuft das auch in den Städten und Gemeinden. Man spricht von einer Kommunalwahl. Gerade wurde in dem großen Bundesland Nordrhein-Westfalen gewählt. Dabei kreuzt man auf einem Stimmzettel an, wen man wählen möchte. Aber Achtung: Wenn man sich nicht genau an die Regeln hält, gilt der Stimmzettel nicht. Man darf etwa nicht mehr Kreuze machen als erlaubt.

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In Nordrhein-Westfalen gab es am Sonntag sogar einen Alarm. Man kann nämlich auch per Post wählen. Zwei Briefe waren jedoch ungewöhnlich dick. Deshalb dachte man, es wäre vielleicht noch etwas anderes in den Umschlägen. Experten untersuchten sie und sahen: nichts Gefährliches drin! Die Stimmzettel waren nur falsch gefaltet worden. Die Stimmen wurden dadurch ungültig.