weather-image
WSC Bayerisch Gmain und SG Scheffau-Schellenberg bleiben torlos

Achtungserfolg in der Gmoa-Arena

Bayerisch Gmain – Im Spitzenspiel der C-Klasse Gruppe  6 zwischen dem Tabellenzweiten, SG Scheffau-Schellenberg, und dem Dritten, WSC Bayerisch Gmain, gab es keinen Sieger. Die Scheffauer zeigten sich nach der 1:5-Heimspielklatsche gegen Freilassing gut erholt und zogen sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung torlos aus der Affäre.

Torhüter Hermann Eder von der SG Scheffau-Schellenberg mit einer waghalsigen, aber erfolgreichen Abwehr nach einem Eckball des WSC Bayerisch Gmain. (Foto: Heger)

Die Platzherren begannen vehement und die SG-Abwehr um Franz Maußhammer verhinderte nur mit vollem Einsatz einen frühen Treffer. Dabei zeigte Spielertrainer Hermann Eder als sicherer Schlussmann wieder einmal seine Klasse und gab der Mannschaft die notwendige Sicherheit. Erst in der elften Spielminute kam die SG zu einem ernsthaften Angriff über Lenz, Brandner und Gericke, den die Platzherren jedoch abblockten. In der Folge wogte die rassige Begegnung hin und her. Markus Brandner hatte den Führungstreffer auf dem Fuß, doch der Keeper der Gastgeber blieb Sieger.

Anzeige

Nach der Pause kam die SG noch besser ins Spiel und machte gehörig Druck. Brandner wurde von Gert Müller auf die Reise geschickt, konnte sich zunächst an der Mittellinie befreien und wurde dann mit einem bösen Foul vom letzten Mann des WSC von den Beinen geholt. Dies wäre eigentlich eine rote Karte gewesen. Doch der ungünstig postierte Referee sah das anders und entschied auf Freistoß, der nichts einbrachte.

Im letzten Drittel erkämpfte sich die SG einige Möglichkeiten durch Brandner, Angerer und Gericke, aber der Ball war nicht über die Torlinie zu bringen. In der Schlussminute stockte den mitgereisten Scheffauer Zuschauern der Atem, als Eder mit einer wahren Glanzparade den Siegtreffer der Gmainer verhinderte.

Nach dem Spiel bedankte sich Spielertrainer Eder bei der Mannschaft für den aufopferungsvollen Einsatz. »Objektiv betrachtet müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, denn beide Seiten konnten ihre Chancen nicht nutzen. Das Ergebnis geht so in Ordnung. Ein Glück, dass Moderegger das Spiel so souverän geleitet hat, sonst wäre es ein chaotisches Spiel geworden, denn der WSC versuchte mit allen Tricks und schauspielerischen Einlagen, den Schiedsrichter zu Fehlentscheidungen zu verleiten. Doch der hat das durchschaut und entsprechend agiert«, resümierte Pressesprecher Franz Heger.

SG Scheffau-Schellenberg: Eder; Plenk, Maußhammer, Schuster, Müller, Wendl, Lenz, Reitsamer, Anfang, Angerer, Brandner, Gericke, König. Christian Wechslinger