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AC Florenz erwartet kein schnelles Ende im Gomez-Poker

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Bayern-Trainer Pep Guardiola im Gespräch mit Mario Gomez. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa

Florenz (dpa) - Im Ablösepoker um Mario Gomez erwartet der AC Florenz keine schnelle Einigung.


«Um jeden Zweifel auszuräumen: Mario Gomez ist ein Spieler, der uns interessiert, aber im Moment sind mit Bayern München nicht die Voraussetzungen gegeben, um die Verhandlungen abzuschließen», sagte Sportdirektor Daniele Prade, als sein Verein in Florenz das neue Trikot präsentierte. «Die Situation ist einfach: Er ist stark, aber kostet zu viel Geld. Florenz ist ein solider Club.»

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Gomez, der bei den Münchnern einen Vertrag bis 2016 besitzt, soll sich mit Florenz bereits einig sein. Erst einmal reiste der Stürmer aber in das Bayern-Trainingslager am Gardasee. «Er wird mit uns trainieren, jeden Tag. Ich weiß nicht, was passiert», sagte Trainer Pep Guardiola. «Ich habe erlebt, welch großer Fußballspieler er ist.»

Florenz und München liegen bei den Vorstellungen über die Ablösesumme weit auseinander. Die Italiener sollen 15 Millionen Euro geboten haben, die Bayern 20 Millionen fordern. «Es gibt ein Financial Fair Play, das der Club bei bestimmten Parametern respektieren will», erklärte Prade. Für den deutschen Nationalspieler will er keine Akteure wegschicken. «Die Ankunft von neuen Spielern in Florenz kann nicht durch den Verkauf von anderen finanziert werden.»