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»Chiemgau-Autoren« präsentieren ihre Werke im Traunsteiner Studio 16

Abwechslungsreiche Lesung

Sabine Rosenberg (von links), Rudolf Linner und Christine Heimannsberg lasen aus ihren Werken beim Literaturtreff der »Chiemgau-Autoren«, deren Vorsitzende Meike K.-Fehrmann den Abend moderierte.

Beim Literaturtreffen der »Chiemgau-Autoren« im Studio 16 in Traunstein sind im neuen Format »Lesen nach Los« nicht nur zwei vorangemeldete Texte vorgetragen, sondern auch ein weiterer Beitrag aus dem Publikum ausgelost worden.


Christine Heimannsberg, Hörfilmautorin und Schauspielerin, las aus dem ersten Teil der gerade entstehenden Romantrilogie »Gelobtes Land«. Im Zentrum des Romans stehen die Geschwister Lore und Jame, die in einer durch den Klimawandel unwirtlichen Welt nach dem gelobten Land suchen – einem mystischen Ort, von dem man nicht genau weiß, wo er liegt und welche Gesetze dort gelten. Die Trilogie steht kurz vor der Veröffentlichung.

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Die Lyrikerin Sabine Rosenberg las zuerst das Gedicht »Januar am Chiemsee«, eines von zwölf Chiemsee-Gedichten, die jeweils einem Monat des Jahres gewidmet sind. Darauf folgte die Geschichte zum Januar-Gedicht mit dem Titel »Eine Schlittschuhfahrt auf dem Chiemsee«, bei der es um die Beobachtung der Menschen am See und der Natur ging, aber auch um Erinnerungen an die Kindheit und um Spiritualität. Die zwölf Gedichte sollen zusammen mit den zwölf Geschichten – die letzte entsteht gerade – als Buch unter dem Titel »Lyrische Impressionen über eine magische Landschaft – Streifzüge durch den Chiemgau« erscheinen.

Der dritte Vortragende, der unter den Anwesenden ausgelost wurde, war Rudolf Linner, der aus seinem Kinderbuch »Professor Waschwusch und seine Zauberkugel« vorlas. Darin geht es um die Faszination der Zauberei und um Wünsche, die in Erfüllung gehen, wenn man die Glaskugel im Hause des Professors mit seiner Hand berührt. Aber es geht auch um menschliche Schwächen wie Habgier und deren Folgen, wenn Erwachsene die Möglichkeiten, die eine Zauberkugel bietet, zu sehr ausreizen.

Nach den drei abwechslungsreichen Geschichten stellten die Zuhörer interessierte und kritische Nachfragen zum Inhalt, zum Schaffensprozess und der Biografie der Autoren.

Im Anschluss an die Lesungen moderierte die Vereinsvorsitzende Meike K.-Fehrmann die Diskussion über weitere Vereinsthemen wie die Kulturtage 2018, zu denen die »Chiemgau-Autoren« wieder ein spannendes Projekt planen: Es wird eine Geschichtenkette zum Thema »Kollaps« geben. Außerdem wird die Schreibwerkstatt »Arbeit am Text – konkret« fortgesetzt. Das nächste Literaturtreffen der »Chiemgau-Autoren findet am 26. Februar statt. fb