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Abstiegs-Telegramm: Die Kandidaten im Formcheck

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Augsburg Trainer Markus Weinzierl will die Saison positiv abschließen. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa

Berlin (dpa) - Wer steigt aus der Fußball-Bundesliga ab? Wer spielt die Relegation? Die Nachrichtenagentur dpa stellt die Kandidaten vor:


FORTUNA DÜSSELDORF (Platz 15, 30 Punkte, 39:54 Tore):

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Bis zu drei Trainingseinheiten täglich ließ Coach Norbert Meier in der ostwestfälischen Idylle des Hotels Klosterpforte absolvieren. Mit einer Ausnahme fanden alle unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mindestens ein Training begann sogar zehn Minuten eher, als es der Zeitplan vorsah. Als Reaktion auf Vorwürfe, nach denen Meier laut Medienberichten in der Vergangenheit verspätet beim Training erschienen sein soll, wollte er das nicht verstanden wissen. »Ich kam in fünf Jahren bei Fortuna nur einmal zu spät. Da hatte ich einen Zahnarzttermin und war entschuldigt«, sagte Meier am Freitag.

FC AUGSBURG (Platz 16, 30 Punkte, 30:50 Tore):

Wenn er für einen Verein im Abstiegskampf Sympathien habe, dann für den FC Augsburg, sagte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp. »Sie haben es sich am meisten verdient.« Nach langem Kampf wollen die Schwaben »positiv über die Ziellinie gehen«, so Trainer Markus Weinzierl. »Jetzt können wir mit einem Sieg den Relegationsplatz aus eigener Kraft sichern.« Und wenn die Düsseldorfer bei einem eigenen (Teil-)Erfolg mitspielen, ist eine riesige Nicht-Abstiegs-Fete schon jetzt drin.

1899 HOFFENHEIM (Platz 17, 28 Punkte, 40:66 Tore):

Die Anspannung ist hoch im Kraichgau vor der letzten Chance. »Wir werden nicht viele Gelegenheiten erhalten, aber bei den wenigen müssen wir fokussiert agieren«, sagte Trainer Markus Gisdol vor dem schweren Gang zu Borussia Dortmund. 1899 will nicht auf volle Offensive setzen, lieber geduldig auf die Chancen warten. »Du kannst in Dortmund nur bestehen, wenn an dem Tag alles passt«, erklärte Gisdol. Mehr Ansporn, als vor mehr als 80 000 Zuschauern die Klasse zu halten, könne es nicht geben.