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Ab Mittwoch wird es kühler – bisher wärmster Juni aller Zeiten

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Eine sogenannte Superzelle mit einer tiefhängenden Wallcloud formiert sich zur Unwetterfront. Foto: Bernd März/dpa

Starke Regenfälle werden ab Mittwoch für die Voralpenregion erwartet. Es sind derart hohe Mengen möglich, dass die Hochwassergefahr steigt. Am Ende der Woche wird es dann deutlich trockener.


Heute erreicht die aktuelle Unwetterserie einen weiteren Höhepunkt: besonders ab dem Abend sollen über den Süden heftige Gewitter hinwegziehen. Dabei werden auch kühlere Temperaturen erwartet. Der deutsche Wetterdienst warnt für die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land vor "starken Gewittern" mit Niederschlagsmengen zwischen 15 Liter und 25 Liter pro Quadratmeter und Stunde. Vereinzelt sei auch Hagel möglich.

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In den kommenden Tagen geht es insgesamt recht wechselhaft weiter. Am Mittwoch sinken die Temperaturen tagsüber in der Region deutlich unter 20 Grad. Am Wochenende nähern wir uns erneut der 30-Grad-Marke. Ruhiges Sommerwetter ist aber auch dann nicht in Sicht.

„Diese Abkühlung tut dem Juni auch mal ganz gut. Wäre der Monat heute zu Ende – also nach dem ersten Drittel – dann wäre es der heißeste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Derzeit beträgt die mittlere Temperatur rund 19,7 Grad. Der bisherige Höchstwert wurde im Jahr 2003 mit 19,4 Grad gemessen. Im Jahr 2003 erlebte Deutschland und weite Teile Europas den heißesten jemals registrierten Sommer“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

So geht's in den kommenden Tagen weiter:

Montag: 27 bis 30 Grad, ab dem Abend im Südwesten und Süden teils heftige Unwetter mit Hagel, Sturzregen und Sturmböen

Dienstag: 22 bis 25 Grad, im Süden weitere Gewitter, teils auch länger anhaltender Starkregen, manchmal blickt die Sonne durch

Mittwoch: 16 bis 18 Grad, deutlich kühler, Dauerregen und Gewitter

Donnerstag: 16 bis 18 Grad, erst freundlich, später aus dem Westen neue Schauer bei vereinzelten Sonnenstrahlen

Freitag: knapp über 20 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, teilweise Regenschauer

Wochenende: 22 bis 24 Grad, schwül-warm, neue heftige Gewitter und Unwetter erwartet

„Das sind auch nicht wirklich optimale Aussichten für Public Viewing beim ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft am kommenden Sonntag. Im Nordosten besteht die Gefahr von schweren Gewittern. Auch im Rest des Landes sind Schauer möglich. Genauere Details sind natürlich erst ein bis zwei Tage vor Sonntag möglich. Auf jeden Fall sieht es derzeit eher gewittrig aus“, so Wetterexperte Jung von wetter.net.

red/wetter.net