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Versteht und lernt

Übersetzung mit künstlicher Intelligenz: DeepL

Fremdsprachiger Text rein, Kauderwelsch raus - leider funktionieren die im Netz angebotenen Übersetzungslösungen noch nicht so perfekt, wie man es sich wünscht. Bei DeepL soll das anders sein. Es ist laut Entwickler ein selbstlernendes Programm.

Deepl.com
Egal ob für die Masterarbeit, die Mail zur Auslandsfreundschaft oder den Städtetrip: Deepl übersetzt aus und in sieben Sprachen. Foto: Deepl.com/dpa-tmn Foto: dpanitf3

Köln (dpa/tmn) - Egal ob für die Masterarbeit, die Mail zur Auslandsfreundschaft oder den Städtetrip: DeepL übersetzt Texte in andere Sprachen.

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Die Website funktioniert wie andere Übersetzungslösungen in Internet auch: einfach die gefragte Übersetzung eintippen, und die Lösung erscheint im Fenster daneben. Sie soll aber bessere Übersetzungen liefern.

DeepL nutzt für die Übersetzung eine künstliche Intelligenz. Sie wurde vor Aktivierung des Services in sieben Sprachen und mit über einer Milliarde Sätzen trainiert.

Dadurch hat die Übersetzungsmaschine einen großen Stamm an Wörtern und Phrasen, der durch die jeweiligen Übersetzungen der Nutzer automatisch ergänzt wird.

Die Entwickler sprechen von einem selbstlernenden Programm. Theoretisch könnte DeepL eine Million Wörter pro Sekunde übersetzen lassen, ohne dass das Programm zusammenbricht, so das Versprechen.

Das einzige Manko: bislang kann «nur» aus und in sieben Sprachen übersetzt werden. Das sind Deutsch, Englisch, Niederländisch, Spanisch, Polnisch, Italienisch und Französisch.

Das Kölner Unternehmen hinter DeepL hat weitere Sprachpaare in Aussicht gestellt. DeepL kann bisher nur im Browser genutzt werden, ein Zugang über Mobilgeräte ist geplant.

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