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Österreich zieht bei Informationsaustausch mit

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Faymann auf einer Pressekonferenz
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Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann: Steuerflucht gemeinsam bekämpfen. Foto: Georg Hochmuth/Archiv Foto: dpa

Brüssel (dpa) - Österreich zieht beim gemeinsamen Vorgehen der EU gegen die Steuerflucht mit. «Das ist ein schlechter Tag für Steuerbetrüger», sagte Bundeskanzler Werner Faymann am Mittwoch in Brüssel unmittelbar vor Beginn des EU-Gipfels.


Bei dem Spitzentreffen steckt die Union den gemeinsamen Kurs im Kampf gegen Steuerflucht ab. «Das ist ein wichtiger Schritt für Europa», so der Wiener Regierungschef.

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Faymann sagte, auch Länder außerhalb der EU müssten mitziehen. Auch in britische Vermögensverwaltungen (Trusts) müsse mehr Licht gebracht werden. Mit den vorbereiteten Formulierungen in der Gipfelabschlusserklärung sei er einverstanden. Danach sollen sich die EU-Finanzminister bis Jahresende auf ein Verschärfen des EU-Zinssteuergesetzes einigen.

De facto fällt damit das Bankgeheimnis für EU-Bürger aus dem Ausland. Österreich gehört bisher zu den Ländern, die dieses Bankgeheimnis aufrechterhalten und nicht am automatischen Austausch von Bankdaten teilnehmen.