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Ökonom: Russischer Importstopp könnte Lebensmittelpreise drücken

Kiel (dpa) - Verbraucher in Europa könnten aus Forschersicht von den Einfuhrbeschränkungen Russlands für Lebensmittel profitieren. Andere Abnehmer seien in dem Maße nicht leicht zu finden, sagte der Kieler Ökonom Klaus-Jürgen Gern der Nachrichtenagentur dpa. Das werde zu Preisdruck in der EU führen. In Deutschland seien die Preise für Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte ohnehin unter Druck. Das könne sich von nun an verstärken. Russland hatte im Ukrainekonflikt ein einjähriges Einfuhrverbot für Lebensmittel aus zahlreichen Ländern verhängt. In vielen westlichen Ländern wächst so das Angebot.

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